Kaufberatung Meldung

Tragbare MD-Rekorder gestatten auch Mikrofonaufnahmen in hoher Qualität. Voraussetzung ist natürlich ein gutes Mikrofon, und das muss man extra kaufen.

Soll Sprache oder Musik aufgenommen werden? In Mono oder in Stereo? Nur zum Spaß oder für ernsthafte Anwendungen? Diese Fragen sind entscheidend für die Auswahl des Mikrofons.

Wer vor allem Sprachaufnahmen für den Hausgebrauch machen möchte, braucht sich nicht den Kopf zu zerbrechen. Schon billige "Multimedia"-Mikrofone ­ für weniger als zehn Mark als Computerzubehör zu haben ­ taugen für verständliche und anhörbare Aufzeichnungen.

Zum MD-Rekorder passen naturgemäß besonders kleine Mikrofone für Krawatte oder Hemdtasche, die ohne eigene Stromversorgung auskommen. Die erheblichen Preisunterschiede lassen sich technisch erklären. Ein gutes Ansteckmikrofon korrigiert den Frequenzgang und sorgt damit für klare, verständliche Sprachwiedergabe.

Für gelungene Musikaufnahmen empfehlen sich Mikros mit spezieller Richtcharakeristik. Der von vorn kommende Schall wird dabei bevorzugt aufgezeichnet, die von den Seiten oder hinten auftreffenden Geräusche werden gedämpft. Solche Mikros mit Nieren-, Supernieren- oder Keulencharakteristik gibt es ­ in hochwertiger Ausführung ­ kaum unter 200 Mark, oft sind sie noch wesentlich teurer. Wer Aufnahmen im Freien machen möchte, braucht möglicherweise auch einen Windschutz.

Ebenso wichtig wie die Qualität des Mikrofons ist eine hochwertige Mikrofonbuchse am Rekorder. Unsere Tests geben Aufschluss.

Tipp für Bastler: In Elektronikshops und von Spezialversendern gibt es schon für ein paar Mark so genannte Elektret-Mikrofonkapseln, die man nur mit einem Kabel zusammenlöten muss ­ fertig ist ein Miniaturmikro in Stereoausführung.

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