Katzentrockenfutter im Test Meldung

Testsieger in Österreich. Hill’s Trockenfutter bereichert Miezens Menü.

Katzentrockenfutter riecht kaum, ist einfach zu dosieren und aufzubewahren. Es fördert die Zahn­gesundheit der Stubentiger und eignet sich hervorragend für Wurf­spiele. Unsere österrei­chische Part­nerzeit­schrift Konsument hat 23 Produkte hinsicht­lich ihrer Nähr­werte untersucht. Mehr als jedes zweite schneidet gut ab. Alle enthalten ausreichend Eiweiß, das für Katzen besonders wichtig ist. Das Gleiche gilt für Taurin und Zink.

Zu viel des Guten

Mit anderen Nähr­stoffen über­treiben es viele Hersteller. Fast über­all wiesen die Tester zu hohe Mengen an Phosphor und Magnesium nach. Das kann auf Dauer die Nieren schädigen und Harn­steine begüns­tigen. Testsieger Hill’s Adult 1-6 Optimal Care Chicken (400 Gramm, zirka 5,53 Euro) schnitt noch am besten ab. Ebenfalls gut und in Deutsch­land erhältlich sind Sanabelle Adult mit Geflügel (400 Gramm, zirka 2,99 Euro) und Whiskas Huhn (1 Kilogramm, zirka 3,54 Euro). Das preis­werteste unter den Guten ist Mr. Beef Basic Rind, Geflügel & Fisch von Hornbach (750 Gramm für zirka 0,99 Euro). Weniger über­zeugten die Knabbertaschen von Dein Bestes sowie Felix Meaty Sensations Geflügel (2 Kilogramm für zirka 5,89 Euro).

Katzen brauchen Feucht­futter

Als Allein­futter taugen die Minikekse nicht – auch wenn Hersteller das oft behaupten. Während Hunde ausschließ­lich mit Trockenfutter ernährt werden können, drohen bei Katzen gesundheitliche Probleme. Ihre Vorfahren waren Wüstenbe­wohner, deshalb neigen sie dazu, zu wenig zu trinken. Bekommen sie nur Trockenes, nehmen sie oft nicht genug Flüssig­keit auf. Katzenhalter sollten deshalb auf einen ausgewogenen Mix achten. Feucht­futter besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser; die Stiftung Warentest hat 33 Produkte getestet. Welche gut sind, lesen Sie im Test Katzenfutter: Drei sind sehr gut, sechs mangelhaft, test 3/2014.

Tipp: Um Katzen zum Trinken zu bewegen, hilft es, mehrere Wasser­schalen vom Futterplatz entfernt aufzustellen. In der Natur trinken Katzen auch nicht dort, wo sie fressen.

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