Katzenkratzer Versicherung zahlt nicht

27.08.2015

Wenn die Hauskatze immer wieder an derselben Stelle kratzt und dabei einen Schaden anrichtet, muss die Privathaft­pflicht­versicherung nicht dafür aufkommen – selbst dann nicht, wenn Mietsach­schäden ausdrück­lich im Vertrag einge­schlossen sind. Dieser Einschluss erstreckt sich in der Regel nicht auf Schäden durch eine über­mäßige Bean­spruchung. Im vorliegenden Fall hatte eine Katze sich ständig über das Dicht­gummi der Terrassentür hergemacht. Die Halterin hätte dies verhindern können, meinte das Amts­gericht Offenbach. Statt­dessen ließ sie aber das Tier frei gewähren (Az. 33 C 291/14).

Tipp: Versichern Sie Mietsach­schäden trotzdem in Ihrer Privathaft­pflicht. Sie kommt für Schäden auf, die Sie verursacht haben, und für die Sie als Mieter einstehen müssen – wie Flecken im Fußboden, Bruch­schäden an Fliesen, auch in einer Ferien­wohnung*.

* Meldung korrigiert am 25.9.2015

27.08.2015
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