Katzenfutter: Leser fragen, test.de antwortet

Jeder Test von Tierfutter löst eine Flut an Nach­fragen besorgter Halter aus. Hier geben wir Antwort auf häufige Fragen rund um das Thema Katzenfutter. Noch mehr Informationen finden Sie in unseren FAQ Katzenfutter.

Zusatz­stoffe: Unbe­liebt, aber notwendig

Das richtige Futter finden

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Wie erkenne ich im Laden ein gutes Dosenfutter?

Von außen ist das kaum möglich. Nur die Labor­analyse zeigt, wie wert­voll ein Futter für die Katze ist. Ein so genanntes Allein­futter muss alle Nähr­stoffe in ausreichendem Maß liefern. Ob das der Fall ist oder nicht, kann man an der Deklaration leider nicht erkennen, da nicht alle Nähr­stoffe angegeben werden müssen. Auch die Zutaten­liste ist wenig aussagekräftig. Hier kann man aber zumindest nach­sehen, ob eine Mineral­stoff­mischung oder ähnliches angegeben ist, denn ohne die wird es meist zu einer unausgewogenen Zusammenset­zung kommen.

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Wie stelle ich auf ein anderes Futter um?

Suchen Sie ein Futter, das in Textur und Geruch dem alten ähnelt. Mischen Sie vom neuen Futter kleine Mengen unter das alte, steigern Sie die Menge nach und nach. Manchmal hilft es, das Futter zu erwärmen. Der Erfolg hängt auch davon ab, was die Katze während ihrer ersten sechs Lebens­monate zu fressen bekam. War ihr Futter abwechs­lungs­reich, stehen die Chancen gut, dass sie auch als ausgewachsenes Tier Neues akzeptiert.

Unver­träglich­keiten und Allergien

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Sind getreidefreie Produkte besser?

Unserem aktuellen Test zufolge nicht. Acht der Futter werben damit, getreidefrei oder glutenfrei zu sein. Nur eins davon schneidet insgesamt gut ab, die meisten sind nur ausreichend oder mangelhaft. Ein „glutenfreies“ Futter enthielt entgegen seiner Auslobung sogar eine beträcht­liche Menge Gluten. Die Annahme, dass Katzen Getreide per se schlecht vertragen, ist nicht belegt. Tiere mit Unver­träglich­keiten oder Allergien gegen Gluten sind laut Veterinärwissenschaft­lern sehr selten. Getreide liefert Ballast­stoffe, die der Verdauung gut tun, vor allem überge­wichtige Tiere profitieren davon. Bei elf Feucht­futtern im Test steht Getreide in der Zutaten­liste an zweiter Stelle – nach Fleisch oder tierischen Neben­erzeug­nissen. Ihr Stärke­gehalt liegt im Rahmen der Empfehlungen. Übrigens: In der Natur fressen Katzen Mäuse samt Magen­inhalt auf und nehmen auf diese Weise ebenso Getreide zu sich.

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Woran erkenne ich, dass meine Katze ihr Futter nicht verträgt?

Es gibt Futterun­verträglich­keiten, die man nach kurzer Zeit erkennen kann, zum Beispiel wenn die Katze nach Fütterung eines bestimmten Produktes regel­mäßig erbricht oder Durch­fall oder sehr harten Kot bekommt. Eine Futterun­verträglich­keit kann sich auch an der Haut bemerk­bar machen, etwa durch Juck­reiz. Dagegen lässt eine Reaktion auf Nähr­stoff­mängel oder Nähr­stoff­über­versorgung unter Umständen sehr lang auf sich warten. Infolge eines Kalzium­mangels können sich Knochen­stoff­wechsel­störungen entwickeln. Bei erwachsenen Tieren kann das Monate oder Jahre dauern, und es kündigt sich nicht durch Symptome wie stumpfes Fell oder Gewichts­abnahme an.

Zusatz­stoffe: Unbe­liebt, aber notwendig

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Was ist von Zusatz­stoffen im Futter zu halten?

Zusatz­stoffe haben zu Unrecht einen schlechten Ruf. Tatsäch­lich kommt ein gutes Dosenfutter nicht ohne sie aus. Schlüssel­nähr­stoffe wie Vitamin B1 oder Taurinsäure lassen sich zwar über natürliche Zutaten ins Futter mischen, aber nicht in ausreichender Menge. Werden die Dosen erhitzt, um sie halt­bar zu machen, geht ein Teil verloren. Das gleichen Nähr­stoff-Zusätze aus. Auch die meisten Rezepte fürs Barfen (die Abkür­zung BARF steht für „Bones and raw food“ – deutsch: „Knochen und rohes Futter“) empfehlen, dem Futter Zusätze hinzuzufügen. Die für Katzen so wichtige Aminosäure Taurin gibt es etwa in Form von Pulver oder Tabletten.

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TestKatzenfutter im Test26.04.2017
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