Katzenfutter im Test Test

Katzen sind wählerische Wesen – ihre Halter meist auch. Futtermittel­hersteller wissen das zu nutzen. Ob „Feine Pastete Mousse mit Thun­fisch“ oder „Natur­kost Huhn mit Kürbis und Katzenminze“: Viele der 25 Feucht­futter im Test präsentieren sich als Delikatesse. Da kann die Tages­ration schon mal 1,88 Euro kosten. Doch etliche der teuren Produkte haben deutliche Schwächen. Zehn Produkte im Test sind gut oder sehr gut: Sie versorgen Katzen mit allen Nähr­stoffen. Und das schon ab 23 Cent pro Tag.

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TestKatzenfutter im Test26.04.2017
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Der richtige Mix

Gleich sechs Feucht­futter im Test sind mangelhaft. Sie enthalten zu wenig oder zu viel der Schlüssel­nähr­stoffe für Katzen wie Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Als Allein­futtermittel sollten sie aber den richtigen Mix bieten. Das Dilemma: Ob ein Futter ausgewogen ist, lässt sich nicht aus dem Zutaten­verzeichnis schließen, sondern nur aufwendig analysieren. Auch die Fütterungs­empfehlungen auf den Dosen helfen Katzen­besitzern nicht immer weiter. Oft sind sie falsch, nicht nur bei den mangelhaften Produkten. Dann hat die geliebte Samt­pfote schnell zu viel oder zu wenig auf den Rippen.

Oft mit zu viel Phosphor und Natrium

Jedes zweite Produkt enthält zu viel Phosphor. Das kann möglicher­weise den Nieren der Katze schaden. Chro­nische Nieren­erkrankungen sind häufig und nicht heil­bar. Eine güns­tige Kalziummenge kann zu viel Phosphor ausgleichen, doch nur fünf der phosphorreichen Produkte bieten sie. Fünf Futter über­schreiten die Höchst­menge an Natrium, die Wissenschaftler in Katzenfutter für sicher halten. Katzen mit Vorerkrankungen kann das schaden.

Sehr gute Futter ab 23 Cent pro Tag

Sechs Futter zeigen, dass es auch anders geht. Sie bieten einen optimalen und schad­stoff­armen Nähr­stoff­mix sowie richtige Futtertipps. Die Halter können ihre Schmusetiger mit ihnen schon ab 23 Cent pro Tag sehr gut versorgen. Die Produkte im Test enthalten Fleisch und tierische Neben­erzeug­nisse wie Herz oder Leber. Aufgrund des hohen Verarbeitungs­grades lässt sich der genaue Fleisch­anteil nicht bestimmen, die Eiweiß­qualität schon: Alle Futter enthalten hoch­wertiges Protein, das Katzen gut verdauen können.

Suche nach Hufen und Borsten

Für Tierfutter dürfen Hersteller nur einwand­freie, vom Tier­arzt freigegebene Rohstoffe verarbeiten. Meist sind es Schlacht­neben­produkte, die der Mensch verschmäht. Laut EU-Recht dürfen recht viele solcher „Schlacht­abfälle“ ins Katzenfutter wandern, darunter auch Hörner, Hufe oder Borsten. Da das die wenigsten Besitzer ihrer Katze vorsetzen möchten, haben die Tester die Futter auf solche unerwünschten Bestand­teile untersucht. Sie fahndeten ebenso nach Rück­ständen von Antibiotika, gentech­nisch veränderten Organismen und Lock­stoffen, die zum Fressen anregen – alles Dinge, die wohl niemand seinem Tier servieren möchte.

Taurin wird häufig zugesetzt

Wünschens­wert sind dagegen Nähr­stoff­zusätze wie Vitamine. Ohne sie lässt sich kein vernünftiges Dosenfutter herstellen. Mehr als die Hälfte der Produkte im Test enthält zugesetztes Taurin. Ohne genügend Taurin können Katzen erblinden, unfrucht­bar oder herz­krank werden. Auch Vitamin B1 ist unerläss­lich. Es sorgt für gesunde Haut und Nerven.

Nutzer­kommentare, die vor dem 26. April 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger­unter­suchung aus test 3/2014.

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