Katzenfutter Test

Glänzendes Fell, starke Knochen und ein wacher Blick – mit dem richtigen Futter bleiben Katzen gesund und munter. Die Stiftung Warentest hat 33 Feucht­futter unter die Lupe genommen: darunter preisgüns­tige Produkte von Discountern, vergleichs­weise teure Markenfutter, zwei Bio-Katzenfutter und ein vegetarisches Futter für Katzen und Hunde. Nicht alle konnten über­zeugen, 15 Futter könnten auf die Dauer sogar krankmachen. Immerhin sieben Futter erhielten aber auch die Noten Sehr gut oder Gut.

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TestKatzenfuttertest 03/2014
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Sehr gutes Futter für wenig Geld

Der Preis sagt nichts über die Qualität des Katzen­futters aus. Unter den besten Produkten im Test finden sich sowohl güns­tige Futter vom Discounter als auch etwas teurere Marken­produkte. Wer seine Katze gesund und ausgewogen ernähren will, muss dafür also nicht viel Geld ausgeben. Der Testsieger gehört zu den preis­wertesten Produkten im Test: Die Tages­ration kostet 21 Cent.

[Update 3.3.2014] Antwort auf Ihre Fragen

Liebe Lese­rinnen und Leser, vielen Dank für Ihr großes Interesse am Test Katzenfutter und Ihre zahlreichen Detailfragen in Kommentaren und per E-Mail. Das Fach­team der Stiftung Warentest hat die wichtigsten und häufigsten Nach­fragen für Sie beant­wortet. Sie finden die Antworten im FAQ Katzenfutter-Test. [Update Ende]

Nicht alle Katzenfutter sind ausgewogen

Katzenfutter: Drei sind sehr gut, sechs mangelhaft

Alle geprüften Produkte werden als Allein­futter verkauft. Über die Rezeptur entscheiden die Hersteller. Meist verwenden sie mehrere Sorten Fleisch, zum Teil auch Gemüse. Ausschlag­gebend für die Bewertung war, ob ein Futter eine Katze ausgewogen ernährt, wie es auch die Futtermittel­ver­ordnung fordert. Das heißt: Das Futter muss bestimmte Mengen und Kombinationen von Mineralstoffen, Spuren­elementen, Vitaminen und Aminosäuren enthalten, aber auch von Eiweiß und Fett, Ballast­stoffen und Kohlenhydraten. Die 15 ausreichenden und mangelhaften Futter leisten das nicht. Auf Dauer könnten sie Katzen krankmachen. Auch die beiden teuersten Marken­produkte im Test sowie die zwei Bio-Katzenfutter schneiden schwach ab. Ebenfalls nicht über­zeugen konnte das vegetarische Futter für Katzen und Hunde.

Zu große Portionen, zu dicke Tiere

Viele Katzen sind zu dick. Das ist ungesund. Überge­wicht kann bei den Tieren zu Diabetes oder Gelenk­problemen führen. Vor allem kastrierte Tiere nehmen zu, weil sich der Stoff­wechsel durch die Kastration verändert. In die Bewertung der Futter sind deshalb auch die Fütterungs­empfehlungen der Hersteller einge­flossen. Viele geben zu große Portionen an. Dafür gab es Punkt­abzug. Gute Noten erhielten dagegen diejenigen, die differenzierte Angaben machen: Die empfohlenen Futtermengen sind so berechnet, dass schlanke Katzen davon satt, aber nicht dick werden. Auf der Dose gibt es den Hinweis, dass überge­wichtige Tiere weniger Futter brauchen. Auch der Testsieger verhält sich hier löblich und differenziert seine Empfehlungen. So soll es sein.

Lock­stoffe für Katzen gibt es nicht

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Manche Katzenfreunde vermuten, aufgrund geheimer Zusätze würde ihr Tier ein Futter bevor­zugen und alle anderen verschmähen. Die Befürchtung, Katzenfutter könnte geheime Lock­stoffe enthalten, ist jedoch unbe­gründet: Präparate dieser Art gibt es nicht. Dass die Tiere beharr­lich ihr Lieblings­futter fordern und Alternativen zum Teil keines Blickes würden, hat eher mit Eigen­sinn und Gewohn­heit zu tun. Ein Hersteller wirbt dennoch mit der Aussage „ohne Lock­stoffe“.

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