Gesetzlich Krankenversicherte, die trotz Hörgerät die Türklingel nicht hören, haben Anspruch auf eine Lichtsignalanlage. Wenn jemand so schlecht hört, dass er fast taub ist, müsse die Krankenkasse eine solche Anlage bezahlen, entschied das Bundessozialgericht (Az. B 3 KR 5/09 R). Dabei handele es sich nicht um einen „allgemeinen Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens“, sondern um ein Hilfsmittel, so die Richter. Und dafür müsse die Kasse aufkommen.

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