Ein Fest­essen ohne Klöße? Für viele undenk­bar.

Können gekaufte Kartoffel­klöße mit selbst gemachten mithalten? Die Stiftung Warentest hat 29 Produkte geprüft: gekühlte Kloß­teige, vorgeformte Klöße, Kloß­pulver und Instant-Knödel aus dem Kochbeutel (Preise: 0,11 bis 1,20 Euro pro Portion). Fazit: Die Kartoffel­knödel sind seit unserem letzten Kloß-Test besser geworden. Es gibt aber deutliche Unterschiede in Sachen Geschmack und Konsistenz. Sechs Klöße im Test bekommen dafür ein Sehr gut. Zwei Produkt­gruppen über­zeugten besonders.

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TestKartoffel­klöße im Test20.11.2019
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Das bietet der Kartoffel­kloß-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 29 Kartoffel­kloß-Produkte. Im Test unter anderem: Drei Bio-Produkte, Markenware von Maggi, Emmi‘s und Heng­lein und Produkte von Lidl, Netto Marken­discount und Aldi. Der Testbe­richt verrät, ob die gekauften Klöße mit selbst gemachten mithalten können.

Kauf­beratung. Sie erfahren, ob die teuren Produkte auch die besten waren, welche Klöße sich am einfachsten zubereiten lassen und welche Kartoffel­knödel am besten schme­cken.

Waren­kunde und Tipps. Wir stellen die verschiedenen Arten von Kartoffel­knödeln und -klößen vor und verraten, wie Sie einen perfekten Kloß hinbe­kommen. Außerdem erfahren Sie, wie viel Kalorien die Klöße im Vergleich zu Salzkar­toffeln haben und wie Sie Reste sinn­voll verwerten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 12/2019.

Der Test zum Fest: 29 Kartoffel­klöße im Vergleich

Kartoffel­klöße sind hier­zulande das ganze Jahr über eine populäre Beilage. Hoch­saison ist jedoch die Weihnachts­zeit, dann werden fünf Mal mehr Klöße verkauft als sonst. Wir machten den Test zum Fest und prüften 29 Produkte aus 4 verschiedenen Segmenten. In allen Gruppen gab es gute Produkte.

1. Gekühlter Frisch­teig: Vier von sechs sind gut

Sehr beliebt: Die praktische Teigmasse aus blanchierten und gekochten Kartoffeln lässt sich noch variieren, zum Beispiel mit Füllungen. Antoxidations­mittel verhindern, dass die Masse grau wird.

2. Vorgeformte Klöße: Drei von vier sind gut

Für Eilige: Diese Klöße aus dem Kühl­regal sind am bequemsten. Einfach die vorgeformten Klöße sehr kurz in gesalzenem Wasser sieden und anschließend 20 Minuten im offenen Topf ziehen lassen.

3. Knödel in Kochbeuteln: Drei von acht sind gut

Gern verwendetes Instant­produkt: Die Beutel bringen trockenes Kloß­pulver in Form. Vor dem Garen muss es quellen. Deshalb werden Kochbeutelknödel in kaltem Salz­wasser aufgesetzt, zum Kochen gebracht und 15 Minuten ziehen gelassen.

4. Kloß­pulver: Vier von elf sind gut

Lange halt­bar: Das Pulver wird oft aus rohen und gekochten Kartoffeln hergestellt, die getrocknet und vermahlen werden. Übliche Zutaten: Kartoffel­stärke, Salz, Antioxidations­mittel, Gewürze oder Aroma.

Was kam beim Knödel-Test heraus?

Der selbst gemachte Kartoffel­kloß, der in diesem Test der Maßstab war, schmeckt immer noch am besten. Doch einige Klöße aus dem Test kommen ihm recht nahe. Insgesamt war die Qualität besser als bei unserem letzten Kartoffel­kloß-Test 2010 – so lauten die Schad­stoff­urteile durchweg auf Sehr gut und Gut. So verhindern heute zum Beispiel beschichtete Verpackungen und Beutel, dass bedenk­liche Mineral­ölsub­stanzen, etwa aus Druck­farben oder recycelten Umkartons, direkt in die Produkte gelangen. Deutliche Unterschiede gab es aber in puncto Geschmack und Konsistenz. Bei einigen Produkten trübt ein breiiges Mund­gefühl den Genuss.

Kartoffel­klöße oder Kartoffel­knödel?

Es sind vor allem sprach­liche Unterscheidungen: In Bayern und Österreich spricht man von Knödeln, in Thüringen von Klößen. Die Zutaten sind über­all ähnlich, lediglich das Verhältnis von gekochten und rohen Kartoffeln ist anders.

Dieses Thema wurde am 20.11.2019 voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Test zum Thema.

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