Kartoffel­chips

Tipps und Wissens­wertes

27.12.2012

Kartoffel­chips Alle Testergebnisse für Kartoffelchips 01/2013

Anzeigen
Inhalt
  • Halt­barkeit. Für Kartoffel­chips liegt die Mindest­halt­barkeits­frist meist bei bis zu 6 Monaten. Das Fett in den Chips kann aber schnell ranzig werden. Lagern Sie Kartoffel­chips deshalb möglichst nicht bis zum Ende des Mindest­halt­barkeits­datums, sondern kaufen Sie sie besser nur nach Bedarf. Eine geöff­nete Tüte Chips verschließen Sie am besten mit einem Clip. Lassen Sie möglichst wenig Luft in der Verpackung. Chips können schnell ihre Knusp­rigkeit verlieren. Füllen Sie deshalb nur so viele Chips in offene Schalen, wie auch zeit­nah gegessen werden. Weil Stapelchips aufwendiger in einer Papp­röhre mit Aluminium verpackt sind, liegt die Halt­barkeit für sie laut Anbieter bei etwa 9 Monaten.
  • Portions­größe. Die GDA-Kenn­zeichnung (Guideline Daily Amount) ist freiwil­lig, auch auf Chips-Verpackungen. Der GDA informiert über die Tages­zufuhr an Nahrungs­energie bezogen auf eine bestimmte Portions­größe. Unter einer Portion verstehen die meisten Anbieter 30 Gramm Chips. Das ist nicht mehr als eine gute Hand­voll. Realistischer ist aber eher eine halbe Tüte – das entspricht meist einer Portion von 100 Gramm.
  • Füll­menge. Kartoffel­chips gibt es das ganze Jahr. Dafür werden die Knollen auch einge­lagert, denn Ernte­zeit für Kartoffeln ist nur im Spätsommer bis Früh­herbst. Ernte­frische Kartoffeln sind etwas wasser­haltiger und weniger stärkehaltig. Dadurch haben sie mehr Volumen. Die Scheiben sind größer und dicker und die Tüte wirkt voller – bei gleicher Füll­menge.
  • Fett. Ein Vergleich der Nähr­wert­angaben auf den Chips-Verpackungen lohnt. So kann sich der Fett­gehalt von Produkt zu Produkt stark unterscheiden. Im Test haben die guten Funny-Frisch-Chips­frisch Ungarisch mit 37 Prozent den höchsten Fett­gehalt aller Paprikachips. In den ebenfalls guten Paprikachips Lays Sensation Red Sweet Paprika stecken dagegen nur rund 26 Prozent Fett.
  • Genuss. Wenn Sie bewusst und maßvoll knabbern, dürfen Sie Chips auch mit einem guten Gewissen genießen. Wie frisch vom Band schme­cken Kartoffel­chips übrigens, wenn sie kurz in der Mikrowelle erwärmt werden.
  • Mehr zum Thema

    Acrylamid Was Sie über diesen Schad­stoff wissen sollten

    - Acrylamid bildet sich, wenn stärkehaltige Lebens­mittel stark erhitzt werden und dabei bräunen. Die Konzentration sollte aber so nied­rig wie möglich sein. Der...

    Acrylamid Cracker & Co - 53 Lebens­mittel im Schad­stoff-Check

    - Kekse, Kaffee-Ersatz und Co enthalten Acrylamid. Der Schad­stoff entsteht, wenn stärkehaltige Lebens­mittel stark erhitzt werden und bräunen. Er kann das Erbgut verändern...

    E-Zigarette Ist Dampfen weniger gefähr­lich als Rauchen?

    - Die einen preisen das Dampfen als harmlose Alternative zum Rauchen. Die anderen warnen vor unbe­kannten Gesund­heits­gefahren der E-Ziga­retten. Fakt ist: E-Ziga­retten...