Kartoffel­chips

Tipps und Wissens­wertes

Kartoffel­chips Alle Testergebnisse für Kartoffelchips 01/2013

Inhalt
  • Halt­barkeit. Für Kartoffel­chips liegt die Mindest­halt­barkeits­frist meist bei bis zu 6 Monaten. Das Fett in den Chips kann aber schnell ranzig werden. Lagern Sie Kartoffel­chips deshalb möglichst nicht bis zum Ende des Mindest­halt­barkeits­datums, sondern kaufen Sie sie besser nur nach Bedarf. Eine geöff­nete Tüte Chips verschließen Sie am besten mit einem Clip. Lassen Sie möglichst wenig Luft in der Verpackung. Chips können schnell ihre Knusp­rigkeit verlieren. Füllen Sie deshalb nur so viele Chips in offene Schalen, wie auch zeit­nah gegessen werden. Weil Stapelchips aufwendiger in einer Papp­röhre mit Aluminium verpackt sind, liegt die Halt­barkeit für sie laut Anbieter bei etwa 9 Monaten.
  • Portions­größe. Die GDA-Kenn­zeichnung (Guideline Daily Amount) ist freiwil­lig, auch auf Chips-Verpackungen. Der GDA informiert über die Tages­zufuhr an Nahrungs­energie bezogen auf eine bestimmte Portions­größe. Unter einer Portion verstehen die meisten Anbieter 30 Gramm Chips. Das ist nicht mehr als eine gute Hand­voll. Realistischer ist aber eher eine halbe Tüte – das entspricht meist einer Portion von 100 Gramm.
  • Füll­menge. Kartoffel­chips gibt es das ganze Jahr. Dafür werden die Knollen auch einge­lagert, denn Ernte­zeit für Kartoffeln ist nur im Spätsommer bis Früh­herbst. Ernte­frische Kartoffeln sind etwas wasser­haltiger und weniger stärkehaltig. Dadurch haben sie mehr Volumen. Die Scheiben sind größer und dicker und die Tüte wirkt voller – bei gleicher Füll­menge.
  • Fett. Ein Vergleich der Nähr­wert­angaben auf den Chips-Verpackungen lohnt. So kann sich der Fett­gehalt von Produkt zu Produkt stark unterscheiden. Im Test haben die guten Funny-Frisch-Chips­frisch Ungarisch mit 37 Prozent den höchsten Fett­gehalt aller Paprikachips. In den ebenfalls guten Paprikachips Lays Sensation Red Sweet Paprika stecken dagegen nur rund 26 Prozent Fett.
  • Genuss. Wenn Sie bewusst und maßvoll knabbern, dürfen Sie Chips auch mit einem guten Gewissen genießen. Wie frisch vom Band schme­cken Kartoffel­chips übrigens, wenn sie kurz in der Mikrowelle erwärmt werden.

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8.Gebot am 13.10.2019 um 20:03 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.03.2018 um 11:16 Uhr
Aluminiumbeschichtung

@Rhenium: Zum Zeitpunkt des Tests stand Aluminium noch nicht im Fokus, daher haben wir die Chips nicht dahingehend untersucht. Wir gehen jedoch davon aus, dass es sich um eine beschichtete Aluminiumfolie handelt, wie sie auch etwa bei Schokoladenumhüllungen und Joghurtdeckeln üblich ist. Aus Auslösen von Aluminium durch Korrosion wird damit unterbunden.(bp)

Rhenium am 05.03.2018 um 16:36 Uhr
Aluminiumbeschichtung

So weit ich weiß, sind Chips u.ö. in aluminiumbeschichteten Tüten oder Röhen verstaut. Mich würde mal interessieren, ob sich das Metall durch die salzigen Speisen löst und in nennswerter Menge in das Lebensmittel übergeht? Danke.

Landorin am 30.03.2013 um 18:59 Uhr
Kettle Chips - ohne Geschmacksverstärker?

Hallo,
bei Kettle Chips vermisse ich im Artikel noch den Hinweis, dass diese keine Geschmacksverstärker enthalten (laut Hersteller), was bei Chips ja sehr selten ist.
Vielleicht kann dies genauer überprüft und ggf. ergänzt werden?

andreas.e am 14.03.2013 um 13:26 Uhr
Früher mit Glutamat, heute mit "Käsepulver"

Oh ja. Da haben Sie bei mir wirklich einen Nerv getroffen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Glutamat ich - pardon - 'gefressen' habe in meiner Jugend - nicht zuletzt durch Kartoffelchips. Da kommen bestimmt ein paar Kilogramm zusammen. Heute steht aus den Verpackungen zwar nicht mehr der verrufene Mononatriumglutamat mit drauf, er wird aber auf andere weise versteckt ("Hefeextrakt", "Würze"). Mir sind aber Verpackungen untergekommen, auf denen ich weder die eine oder andere "Tarnbezeichnung" fand: diese hatten aber etwas aufgedruckt, an das ich mich definitiv "von früher" nicht erinnern kann: 'Käsepulver'! Ich gehe jede Wette ein, dass der "Geschmacksverstärker" (ohne den Kunstprodukte wie Kartoffelchips gar nicht auskommen KÖNNEN, sonst schmecken sie fad) im Käsepulver versteckt ist. Leider haen Sie darauf aber diesesmal nicht getestet: es wäre genau der Punkt gewesen, der mich interessiert hätte!