So haben wir getestet

Im Test: 30 Kartoffel-Knabber­erzeug­nisse, darunter 3 Bioprodukte und 5 exemplarisch ausgewählte Chips-Besonderheiten mit Salz.

Einkauf der Prüf­muster: Juli bis September 2012.
Preise: Anbieterbefragung im November 2012. Alle Prüf­ergeb­nisse und Bewertungen beziehen sich auf Proben mit dem jeweils angegebenen Mindest­halt­barkeits­datum.

Abwertungen

Lautete die sensorische Beur­teilung oder das Schad­stoff­urteil mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser, bei ausreichend maximal eine halbe Note besser sein. War die Deklaration ausreichend, wurde das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note abge­wertet. Bei mangelhafter Deklaration konnte es nicht besser sein.

Sensorische Beur­teilung: 50 %

In Anlehnung an Methoden der Amtlichen Samm­lung von Unter­suchungs­verfahren (ASU) nach Paragraf 64 LFGB beschrieben fünf geschulte Prüf­personen in Einzel­prüfungen Aussehen, Geruch, Geschmack, Textur und Mund­gefühl. Jeder Prüfer verkostete die anonymisierten Proben in anderer Reihen­folge unter gleichen Bedingungen. Auffällige oder fehler­hafte Produkte wurden mehr­mals geprüft. Der von den Prüfern erarbeitete Konsens war die Basis für die Bewertung.

Fett­qualität: 15 %

In Anlehnung an DGF-Methoden prüften wir die Fett­säure­zusammenset­zung, das Triglycer­idspektrum sowie polare Anteile und Di- und oligomere Triglyceride. Die Säurezahl nach ASU-Methode.

Schad­stoffe: 10 %

Nach ASU-Methode prüften wir auf Pflanzen­schutz­mittel, mittels LC-MS/MS auf Acrylamid, mittels DGF-Methode auf 3-Mono­propandiol-Ester, Glycidyl-Ester sowie auf Trans­fett­säuren (Fett­säure­zusammenset­zung).

Mikrobiologische Qualität: 5 %

Auf die aerobe mesophile Koloniezahl prüften wir nach ISO-Methode, Salmonellen nach ASU-Methode, bei auffälligen Produkten auch auf mesophile aerobe Sporen­bildner nach SLMB.

Verpackung: 5 %

Drei Experten prüften Zweck­mäßig­keit, Öffnen, Entnehmen, Wieder­verschließen, Materialkenn­zeichnung und Recycling­hinweise.

Deklaration: 15 %

Über­prüfung gemäß den lebens­mittel­recht­lichen Kenn­zeichnungs­vorschriften. Drei Experten über­prüften darüber hinaus Werbeaussagen, Nähr­wert­angaben, Lesbarkeit und Über­sicht­lich­keit.

Weitere Unter­suchungen

Nach ASU-Methoden prüften wir: Trockenmasse/Wasser, Gesamt­fett, Rohprotein, Asche, Ballast­stoffe, Natrium/Kochsalz (Basis), Chlorid/Kochsalz, Glutaminsäure und Aroma­stoffe (fakultativ). Kadmium und Blei nach DIN EN-Methoden. Auf synthetische Farb­stoffe prüften wir mittels HPLC, fakultativ auf Laktose mittels LC-MS/MS sowie auf Gliadin/Gluten mittels ELISA. Berechnet: Kohlenhydrate, physiologischer Brenn­wert unter Berück­sichtigung des Ballast­stoff­gehaltes.

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