Viele Bankkunden können sich weiterhin bei Verlust ihrer Zahlungskarte über die Nummer 116 116 zum Sperrdienst ihres Hauses ­weiterleiten lassen, wenn sie die direkte Sperrnummer nicht ­wissen. Der Betreiber des Notrufs hatte im Jahr 2005 mit einer Insolvenz für Schlagzeilen gesorgt, doch der Betrieb geht weiter.

Die Sparkassen, American Express und die Volks- und Raiffeisenbanken haben sich dem Dienst bereits angeschlossen. Die Notrufbetreiber gehen davon aus, dass das Gros der privaten deutschen Banken im Frühjahr folgen wird.

Tipp: Eine Liste der angeschlossenen Institute finden Sie unter www.sperr-ev.de. Ein Anruf kann sich aber auch lohnen, wenn die eigene Bank dort nicht auftaucht. Zu vielen Instituten leitet 116 116 auch ohne offizielle Kooperation weiter.

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