Die neue zentrale Sperrnummer 116 116 ist seit 1. Juli 2005 in Betrieb. Damit können Verbraucher im Notfall ec-Karten der Volks- und Raiffeisenbanken, die ec- und Kreditkarten der Sparkassen und Landesbanken sowie die Kreditkarten von American Express sperren. Nach einem Anruf wird der Verbraucher mit dem Herausgeber der jeweiligen Karte verbunden. Die privaten Banken beteiligen sich noch nicht.

„Geplant ist aber, neben diesen auch Herausgeber von anderen Karten mit elektronischer Berechtigung wie Mobilfunkkarten und Mitarbeiterausweise für eine Teilnahme zu gewinnen“, sagt Michael Denck von Sperr e. V, dem Betreiber der Nummer.

Der Service ist im Inland kostenlos, aus dem Ausland fallen die normalen Telefonkosten an.

Zur Haftung erklärt Michael Denck: „Wenn der Verbraucher Kontonummer und Bankleitzahl fehlerfrei übermittelt hat, ist er aus der Haftung raus.“

Tipp: Aus dem Ausland müssen Sie +49 116 116 wählen. Falls die Verbindung nicht klappt, steht anfangs noch die Nummer +49-030-40 50 40 50 bereit. Auch die bisher für alle ec-­Karten gültige 0 180 5/02 10 21 können Sie weiter nutzen. Für Kreditkarten und Handys hat jedes Unternehmen eigene ­Rufnummern. Unter www.kartensicherheit.de können Sie sich einen SOS-Infopass herunterladen und die verschiedenen Nummern dort eintragen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 231 Nutzer finden das hilfreich.