Die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen will mit einer Sammelklage Bankkunden besser vor dem Missbrauch von gestohlenen Kredit- und Maestro-Karten schützen. Sie sucht noch Geschädigte, die ihren Fall schildern und versichern, dass beim Diebstahl ihrer Karte die Geheimzahl (Pin) für den Täter nicht zugänglich war.

Banken lehnen meist die Haftung ab, wenn ein Gauner mit einer gestohlenen Karte vor der Sperrung Geld am Automaten abhebt. Da das System technisch sicher sei, müsse der Kunde leichtfertig mit seiner Pin umgegangen sein. Die Gerichte urteilen verschieden. Oft bleiben Kunden auf dem Schaden sitzen.

Die Verbraucher-Zentrale will bis zum Bundesgerichtshof gehen, um eine Grundsatzentscheidung zu bekommen.

Kontakt: Verbraucher-Zentrale NRW, Kartenklau, Mintropstraße 27, 40215 Düsseldorf, oder unter www.vz-nrw.de/mediabig/2819A.doc.

Dieser Artikel ist hilfreich. 61 Nutzer finden das hilfreich.