Betrugs­fälle mit Bank- und Kreditkarten in Europa gehen seit 2007 zurück. Die neue Sicher­heits­technik auf den Plastikkarten in Form von Chips statt lediglich Magnetstreifen wirkt. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Zentral­bank (EZB) in ihrem ersten Bericht zu Schadens­fällen bei Kartenzah­lungen im einheitlichen europäischen Zahlungs­raum Sepa von 2007 bis 2010.

Durch Karten­betrug entstand demnach im Jahr 2010 ein Schaden von 1,26 Milliarden Euro. Das sei ein Rück­gang um gut 12 Prozent gegen­über 2009. Von jeweils 1 000 in den Sepa-Ländern heraus­gegebenen Karten wurden 12 von Betrügern genutzt. Die Hälfte der Schadens­fälle betrifft Zahlungen per E-Mail, Telefon oder Internet, ein weiteres Drittel entstand bei Kartenzah­lungen an Kassen­terminals.

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