Tipps

Im Prinzip lassen sich Kapsel­kaffee­maschinen einfach bedienen, die Wartung macht wenig Arbeit. Wenige Kniffe reichen, und der Ärger mit verkalkten Geräten, verklemmten Kapseln oder zu kühlem Kaffee hat ein Ende.

Vor dem Betrieb

  • Mit Wasser durch­spülen. Führen Sie die ersten Brüh­vorgänge bei einer neuen, unbe­nutzten Kapsel­kaffee­maschine mit purem Wasser aus. Das spült die Maschine durch, eventuelle Rest­stoffe aus der Produktion können sich lösen. Einzelne Maschinen spülen nach dem Einschalten auto­matisch kurz durch oder haben eine Leerkapsel für Spülgänge im Zubehör.
  • Programmieren. Die Wasser­mengen für verschiedene Kaffee­getränke sind in der Werks­einstellung programmiert. Sie können sie aber auch nach­träglich individuell einstellen – weniger Flüssig­keit für den Espresso, etwas mehr für einen Lungo.

Betrieb und Reinigung

  • Espresso-Tassen vorwärmen. Der Test zeigt: Einige Espressi – insbesondere das erste Getränk – sind direkt nach dem Brühen zu kühl in der Tasse. Steuern Sie gegen und brühen Sie beim Start das erste Getränk nur mit heißem Wasser. Das wärmt Gerät und Tasse auf. Ansonsten hilft es auch, die Espresso-Tassen vor der Benut­zung mit heißem Wasser auszuspülen.
  • Frisches Wasser nutzen. Bereiten Sie Kaffee­getränke mit frischem Wasser zu. Befüllen Sie den Wasser­tank der Maschine täglich mit frischem Wasser. Länger als einen Tag sollte es nicht stehen.
  • Reinigen. Die Reinigung der Maschinen ist nicht aufwendig – täglich den Kapselbehälter leeren, Abtropf­schale und -gitter säubern. Weitere Angaben finden Sie in der Gebrauchs­anweisung.
  • Entkalken. Wenn ein Gerät zahlreiche Kaffees gebrüht hat, setzt sich Kalk im System ab. Mit hartem Wasser geschieht das schneller als mit weichem. Die Anbieter empfehlen in der Gebrauchs­anleitung unterschiedliche Zeit­fenster fürs Entkalken – beispiels­weise alle 2 Monate oder nach 1 000 bis 4 000 Brüh­vorgängen. Die Gebrauchs­anleitungen raten zu speziellen Entkalkungs­mitteln und warnen vor der Verwendung von haus­halts­üblichem Essen. Sie erhalten diese Spezial­mittel bei Bedarf online oder im Fach­handel. Bei den Maschinen im Test gehörten sie nicht zur Grund­ausstattung.

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