Kapsel­maschine: Ist praktisch, macht aber viel Müll.

Perfekten Espresso und Lungo für zu Hause, ganz ohne Übung: das versprechen Anbieter von Pad- und Kapsel-Kaffee­maschinen. Die Stiftung Warentest hat 13 Geräte untersucht, darunter Systeme für Portions­kaffee von Nespresso, Tchibo und Lavazza, angeboten von Marken­herstel­lern wie De‘Longhi, Krups und Philips. Gut gebrühten Kaffee gibt es schon für 40 Euro. Zwei Kapsel-Systeme schlagen Markt­führer Nespresso. Ausgerechnet die teuerste Maschine ist mangelhaft (Preise: 40 bis 380 Euro).

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TestPad- und Kapsel­maschinen im Test29.07.2020
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Portions­kaffee­maschinen im Test

Welche Maschine brüht kalten Kaffee? Welche ist für Heiß­trinker geeignet? Und welche für kleine Buden? Das wollten die Prüfer der Stiftung Warentest unter anderem heraus­finden. Dazu haben sie die Maschinen ausgiebig geprüft: Wie lange brauchen sie zum Aufheizen? Wie gut ist die Crema? Welche Temperatur hat der erste bis zehnte Espresso? Ergebnis: Die Geräte haben die Tendenz, den ersten recht kalt auszugeben. Und die Temperatur schwankt teil­weise inner­halb der zehn Bezüge.

Die Kaffee­tests der Stiftung Warentest

Portions­kaffe­maschinen. Wenn Sie diesen Test frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die Test­ergeb­nisse für 13 Pad- und Kapsel-Kaffee­maschinen sowie auf das PDF zum Testbe­richt aus test 8/2020.

Kaffee­voll­automaten. Test­ergeb­nisse für 56 Espresso­maschinen finden Sie in unserem Test von Kaffeevollautomaten. Mit wenigen Klicks in die smarten Filter finden Sie schnell Ihren persönlichen Testsieger. Wir haben auch untersucht, wann sich der Kauf eines neuen Kaffee­voll­automaten lohnt und wann eine Reparatur ratsam ist.

Filter­kaffee­maschinen. Gute Kaffee­maschinen ab 40 Euro zeigt unser Test von Filterkaffeemaschinen.

Kaffee­mühlen. Mit Mahl­werk oder mit Schlag­messer? Unser Kaffeemühlen-Test hilft bei der Entscheidung!

Noch unent­schlossen? Soll es ein Kaffee­voll­automat, ein Sieb­trägergerät, eine Kapsel- oder Padmaschine sein? Hier können Sie sich als Kaffeetyp einordnen und den richtigen Maschinen­typ für sich entdecken.

Heiß ist nicht immer gut

Eine der getesteten Maschinen wird am Auslauf zu heiß: Verbrennungs­gefahr. Zudem setzte sie nach dem Entkalken kritische Mengen Blei frei, bei einer anderen fanden wir kritische Mengen Nickel. Der Preis der Geräte ist kein Hinweis auf ihre Qualität. Einer der Testsieger ist für knapp 50 Euro zu haben, das Tabellen­schluss­licht kostet fast acht­mal so viel.

Kapsel + Maschine = System

Wer eine Kapsel­maschine kauft, legt sich oft auf bestimmte Kaffee­kapseln fest. In viele Maschinen passen nur spezielle Hülsen. Tassimo-Disks etwa haben eine spezielle Form, andere Anbieter nutzen Strichcodes oder eigene Technologien, um Nach­ahmer abzu­halten. Einige Anbieter von Portions­kaffee­maschinen schließen sogar Garan­tie­ansprüche aus, wenn der Benutzer auf Fremdkapseln zurück­greift.

Lohnt sich eine Pad- oder Kapsel­maschine für mich?

Eine Antwort auf die Frage kann unsere Grafik bieten. Wir verglichen die Anschaffungs- und Kaffee­kosten für eine durch­schnitt­liche Pad- oder Kapsel­maschine mit den Kosten für einen Voll­automaten. Wartung, Wasser, Strom- und Reparatur­kosten sind nicht berück­sichtigt.

Mit jedem Schluck güns­tiger

Kapsel­maschinen sind vor allem für Wenigtrinker geeignet. Die Kapseln in unserem Test kosten mit 34 Cent gut das Dreifache im Vergleich zur Portion Kaffee (7 Gramm) aus dem Vollautomaten. Mit ihm fallen nur etwa 11 Cent an – bei einem Kilo­preis von rund 16 Euro für Kaffee­bohnen. Die Portion aus einer durch­schnitt­lichen Kapsel­maschine aus unserem Test kostet nach 2 290 Espressi genauso viel wie aus einem Voll­automaten.

Werden in einem Haushalt täglich vier Tassen Espresso getrunken, rechnet sich der Voll­automat bereits nach gut andert­halb Jahren. Die Senseo schneidet bei den Kosten noch besser ab, brüht aber eher Kaffee als Espresso.

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