Tipps

Planung. Engen Sie Ihren finanziellen Spielraum nicht zu sehr ein. Wenn Sie Zweifel daran haben, ob Sie sich die Beiträge auf Dauer werden leisten können, wählen Sie besser eine flexiblere Form der Vorsorge.

Todesfallleistung. Sichern Sie Ihre Angehörigen stets über eine Risikolebensversicherung ab. Wenn Sie aus steuerlichen Gründen zusätzlich eine Kapitallebensversicherung abschließen, sollten Sie die Todesfallleistung auf den für die Förderung notwendigen Mindestsatz von 60 Prozent der Versicherungsleistung begrenzen. Das verbessert die Auszahlung bei Vertragsende.

Arbeitnehmer. Schließen Sie eine Kapitallebensversicherung möglichst über Ihren Arbeitgeber ab. Dabei wird ein Teil Ihres Gehalts in Versicherungsbeitrag umgewandelt. Für diesen führt Ihr Arbeitgeber nur einen Pauschalsteuersatz von 21,1 Prozent ab. Wenn erst Sie selbst das Geld erhalten, fließen je nach zu versteuerndem Einkommen bis zu 48,5 Prozent davon zuzüglich Solidarbeitrag ans Finanzamt.

Steuererklärung.Die Beiträge für eine Kapitallebensversicherung sind Vorsorgeaufwendungen. Selbstständige können sparen, wenn Sie die Prämien geltend machen. Bei Arbeitnehmern überschreiten meist schon Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge die Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen, so dass die Lebensversicherung keine Steuerersparnis mehr bringt. Geben Sie die Lebensversicherungsbeiträge trotzdem an. Die Obergrenze für die Vorsorgeaufwendungen steht auf dem Prüfstand und könnte bald fallen.

Zusatzversicherungen.Lassen Sie die Finger von Zusatzvereinbarungen über Leistungen bei Unfalltod oder Berufsunfähigkeit. Sichern Sie sich über eine Extra-Berufsunfähigkeitsverssicherung und Ihre Angehörigen über eine maßgeschneiderte Risikolebensversicherung ab.

Dynamik. Verzichten Sie auf einen Vertrag, bei dem die Beiträge jährlich ansteigen. Solche dynamischen Verträge sind kostenträchtig und die Rendite kaum noch nachvollziehbar.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2909 Nutzer finden das hilfreich.