Tipps

Planung. Mit einer Kapitallebensversicherung lassen Sie sich auf eine langfristige Zahlungsverpflichtung ein. Ist nicht absehbar, ob Sie die Beiträge immer zahlen können, wählen Sie besser eine flexiblere Form der Geldanlage.

Wahl. Wählen Sie ein mit mindestens „gut“ bewertetes Angebot aus den Tabellen aus. Orientieren Sie sich zusätzlich an den Gruppenurteilen, wenn Ihnen einzelne Leistungsaspekte besonders wichtig sind.

Todesfallleistung. Sichern Sie Ihre Angehörigen für den Fall, dass Sie sterben, ausreichend über eine Risikolebensversicherung ab Wenn Sie aus steuerlichen Gründen zusätzlich eine Kapitallebensversicherung abschließen, vereinbaren Sie hier nur die für die Förderung notwendigen 60 Prozent Todesfallleistung. Das verbessert die Auszahlung bei Vertragsende.

Arbeitnehmer. Schließen Sie eine Kapitallebensversicherung möglichst über Ihren Arbeitgeber per Gehaltsumwandlung ab. Dieser kann die Beiträge pauschal mit nur 21,1 Prozent inklusive Solidarzuschlag versteuern. Das ist besonders bei hohem individuellem Steuersatz günstig.

Steuererklärung. Wenn Sie selbstständig sind, können Sie Beiträge für eine Kapitallebensversicherung steuermindernd geltend machen. Bei Arbeitnehmern ist der Sonderausgabenabzug für Vorsorgeaufwendungen meist durch Sozialversicherungsbeiträge bereits ausgeschöpft. Möglicherweise fällt diese Obergrenze aber bald. Deshalb sollten auch Arbeitnehmer Beiträge in ihrer Steuererklärung angeben und widersprechen, wenn diese nicht anerkannt werden.

Zusatzversicherungen. Lassen Sie die Finger von Zusatzvereinbarungen über Leistungen bei Unfalltod oder Berufsunfähigkeit. Zusätze verteuern Ihren Vertrag. Sichern Sie sich gegen Berufsunfähigkeit mit einem Extravertrag ab.

Dynamik. Verzichten Sie auf einen dynamischen Vertrag, bei dem die Beiträge jährlich ansteigen. Dynamische Verträge sind kostenträchtig, und die Rendite ist nicht mehr nachzuvollziehen.

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