Frei­stellungs­aufträge, die vor dem Jahr 2011 dem Geld­institut erteilt wurden, sind ab 2016 nicht mehr gültig. Das ist so, weil sie noch keine Steueridentifikations­nummer (Steuer-ID) enthielten. Anleger müssen prüfen, ob deshalb Aufträge für ihre Kapital­erträge ihre Gültig­keit verlieren. Jeder kann im Jahr bis 801 Euro Erträge für Zinsen, Dividenden, Verkaufs­gewinne steuerfrei stellen.

Tipp: Damit Ihr alter Frei­stellungs­auftrag weiter gültig ist, müssen Sie Ihrer Bank Ihre Steuer-ID mitteilen, sofern ihr die noch nicht vorliegt. Die Nummer steht im Einkommensteuer­bescheid oder auf der Lohn­steuer­bescheinigung. Oder Sie fordern die Nummer über das Bundeszentralamt für Steuern neu an. Das Amt schickt sie per Brief. Die Bearbeitung dauert bis zu vier Wochen.

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