Kapitaleinkünfte Meldung

Kontenabfragen sollen massiv ausgeweitet werden. Allein in Rheinland-Pfalz führte jede zweite Kontrolle zu Steuernachforderungen.

Für Geldanleger, die Kapitaleinkünfte nicht versteuern, wird es eng. Die Finanzämter wollen ihre Kontenabfragen massiv ausweiten. Seit Einführung im April 2005 wurden erst 7 000 Konten abgefragt. Künftig werde es täglich über tausend Kontrollen geben. Allein in Rheinland-Pfalz wurden bei jeder zweiten Prüfung unbekannte Konten und Depots entdeckt.

Bei der Abfrage werden „Stammdaten“ erfasst: Kontonummer, Name des Inhabers, Eröffnungsdatum. Guthaben und Kontobewegungen dürfen nur abgefragt werden, wenn ein Verdacht auch durch Nachfrage beim Betroffenen nicht ausgeräumt wurde.

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