4 beispielhafte Fälle

Rainer G.

Er hat vor gut elf Jahren eine Kapitallebensversicherung bei der DBV abgeschlossen. Die Vertragslaufzeit beträgt noch gut zwölf Jahre. Wenn die Prognose seiner Versicherungsgesellschaft eintrifft, bekommt er auf seine Beiträge eine Rendite von 3,96 Prozent. Doch eine Garantie dafür hat er nicht. Weil ihm das Risiko einer alternativen Anlage seiner Beiträge zu groß ist, will er seine Lebensversicherung weiterführen.

Vera Maier

Sie hat drei Söhne zwischen 17 und 22 Jahren. Jeder von ihnen hat eine eigene Kapitallebensversicherung. Mit den prognostizierten Renditen von gut 5 Prozent ist Vera Maier zufrieden. Und die Beiträge zwischen 15 und 25 Euro je nach Vertrag seien „bezahlbar“.

Bernd Schmiedel

Er zahlt seit Anfang 2006 weniger Beitrag für seine Kapitallebensversicherung. „Zusätze im Vertrag habe ich gestrichen, um Beitrag zu sparen“, sagt er. Jetzt hofft er, eine Beitragsrendite von 4,81 Prozent zu erzielen. Doch so viel ­bekommt er nur, wenn der Versicherer mit seiner Prognose Recht behält. Sicher ist dies nicht. Die garantierte Rendite liegt nur bei 2,43 Prozent.

Dieter Bauer

Seine Lebensversicherung bei der Victoria läuft noch knapp 15 Jahre. In den vergangenen Jahren wurden die Überschussbeteiligungen wiederholt zurückgefahren. „Nach der letzten Standmitteilung habe ich einen Schock bekommen“, klagt Bauer. Laut derzeitiger Prognose des Versicherers kann er mit einer ­Beitragsrendite von 3,40 Prozent rechen. Doch Bauer traut den Prognosen der Gesellschaft schon lange nicht mehr. Die garantierte Rendite auf seine Beiträge liegt nur bei 1,77 Prozent.

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