Kanzleikette Juraxx Meldung

Bis Ende 2004 will Juraxx in 28 deutschen ­Städten Filialen haben – wie hier in Dresden.

Die Rechtsanwälte der bundesweit vertretenen Kanzleikette Juraxx stehen nun wegen ihrer Gebührenpolitik vor Gericht. Sie haben damit geworben, dass es bei ihnen eine Erstberatung – zum Beispiel im Arbeitsrecht – ab 10 Euro gebe.

Die Werbung hatte das Landgericht ­Essen zunächst untersagt (Az. 45 O 46/04). Ein anderer Anwalt hatte unter anderem gerügt, dass Juraxx für 10 Euro keine echte Beratung, sondern nur Infos über erste Schritte und Kosten biete.

Zwischenzeitlich hatte sich Juraxx gegen die Untersagung ihrer Werbung erfolgreich gewehrt. Nun will das Gericht im Juni abschließend entscheiden, ob die Preispolitik erlaubt ist.

Die Anwaltskette hat die Preisangaben inzwischen verän­dert und verlangt nun für die Erstberatung zwischen 15 und 50 Euro. Doch problematisch ist das immer noch, denn zuvor werden für Grundinformationen zu Kosten und ersten Schritten 10 Euro fällig.

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