Kamin­öfen und Pelletöfen

Billige Scheite: Öfen für Stück­holz

Kamin­öfen und Pelletöfen Testergebnisse für 19 Kamin- und Pelletöfen 11/2011

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Kamin­öfen und Pelletöfen - Nur wenige feuern gut
© Fotolia

Viel Hand­arbeit. Das Prinzip scheint einfach: Holz­scheite aufschichten und anzünden. Für eine effiziente und umwelt­schonende Verbrennung ist aber viel Know-how erforderlich, vor allem im Hinblick auf die optimale Luft­zufuhr in den relativ großen Feuerraum. Meist gibt es manuell zu bedienende Schieber, um die Luft­versorgung zu regeln und um die Scheibe mit Frisch­luft vor Ruß zu schützen. Hand anlegen muss man auch bei der Holz­bereitung und beim Reinigen.

Gemütlich. Dank großer Scheibe guter Blick aufs Feuer. Gibt aber oft viel Wärme ab, sodass sich Zimmer über­hitzen können. Wer über eine Quelle für billiges Brenn­holz verfügt, kann mit einem Kamin­ofen günstig heizen. Funk­tioniert ohne Strom.

Anschluss an Warm­wasser. Öfen mit speziellem Wärmetauscher leiten einen Teil der Energie in einen Speicher. Das ermöglicht den Einsatz als Heiz­system und verringert die Über­hitzung des Wohn­raums.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Hokri37 am 27.09.2021 um 21:53 Uhr
Was soll denn das?

Alle zwei Jahre wird der Vorschlag für einen neuen Test von der Redaktion gerne weitergeleitet an die zuständigen Mitarbeiter. Und trotzdem kein neuer Test. Gerade hier wo durch die Förderungen eine Pelletheizung sehr interessant sein kann.
Bringt jetzt einfach einen neuen Test oder lasst das weiterleiten.

wigwoe am 24.06.2021 um 15:16 Uhr
Mindestwirkungsgrad bei Kamin- und Pelletöfen

Der Stiftung Warentest ist schon bekannt, dass in der 1. BImSchV ein Mindestwirkungsgrad gesetzlich festgelegt ist?
Kamineinsätze (geschlossene Betriebsweise) 75 %
Pelletöfen ohne Wassertasche 85 %
Kamine, Pelletöfen usw., die den Mindestwirkungsgrad nicht erreichen, sind Fehler-/Mangelbehaftet und sollten nicht betrieben werden.
Wenn Zweifel am Wirkungsgrad bestehen, sollte ein Schornsteinfegermeister mit der Messung beauftragt werden. Als Vorbereitung muss meistens ein 10 mm großes Loch in das Schornsteinrohr (hinter dem Abgasstutzen) für den Messfühler gebohrt werden. Mit den Messwerten (siehe Eintrag am 11.05.21) kann der Wirkungsgrad ziemlich einfach ermittelt/berechnet werden.

Profilbild Stiftung_Warentest am 12.05.2021 um 16:23 Uhr
Alter schöner Ofen versus Neuanschaffung

@wicky1: Wenn Ihr „wunderschöner“ Ofen Bestandsschutz hat, ist das gute Stück vermutlich schon recht alt – und damit ist nicht nur ein schlechter Wirkungsgrad verbunden, sondern in der Regel auch die Gefahr von viel zu hohen gesundheitsgefährdenden Feinstaub-Emissionen. Der Blick auf die Energieeffizienz (Brennstoffausnutzung) greift hier zu kurz, beim Austausch alter Öfen geht es vorrangig darum, dass die Luftverschmutzung verringert wird. (PS/mk)

wigwoe am 11.05.2021 um 21:35 Uhr
Wirkungsgrad/Energieeffizienz

Hallo Test-Team,
welche Aussage haben beim Wirkungsgrad die Noten?
Z.B.: Die Note gut = der angegebene Herstellerwirkungsgrad wird erreicht?
Besser und nützlicher für eine Kaufentscheidung wäre den beim Test ermittelten Wirkungsgrad in Prozent anzugeben.
Zur Frage von wicky1:
Die Siegert’sche Annäherungsgleichung ist eine gerichtlich anerkannte Formel zur Ermittlung des Wirkungsgrads bei Kaminen, Pelletöfen usw.
(Wirkungsgrad % = 100 % - Abgasverlust %).
Dazu muss der Sauerstoffgehalt im Abgas und die Abgas- und Umgebungstemperatur während der Heiz-/Leistungsphase gemessen werden. Gut beschrieben bei der Bedienungsanleitung „Wöhler Analysencomputer A 600“. Meines Erachtens ist der von den Herstellern angegebene Wirkungsgrad stark geschönt (Abweichung 15 bis 25 %)

wigwoe am 11.05.2021 um 21:18 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.