Kameras im Vergleich

Für Spezialisten: Der Kamera-Rechner

Inhalt

Wollten Sie immer schon wissen, wie klein ein Motivdetail sein darf, um noch abge­bildet zu werden? Diese und weitere Antworten liefert unserer Kamera-Rechner. Geben Sie Objektivart oder Brenn­weite, die gewählte Blendenzahl, Belichtungs­zeit und Motiv­entfernung ein. Nach einem Klick auf „Berechnen“ sehen Sie unter der Sensorgröße Ihrer Kamera die Antworten auch bezüglich der sich aus diesen Einstel­lungen ergebenden Schärfentiefe (sind bei einem Porträtfoto nur die Augen oder auch noch die Ohren scharf) oder etwa die maximale Annäherungs­geschwindig­keit für Fotos ohne Wisch­effekte. Spielen Sie mit Blende und Belichtungs­zeit, um Fotos bewusst zu gestalten. Viel Spaß!

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Tabelle: Details des Sensor­vergleichs

Unsere Tabelle Bildsensoren dagegen listet Details zu den – bei unserem Sensor­vergleich verwendeten – Kameras und Smartphones auf: Futter für Detail­verliebte!

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4 Kommentare Diskutieren Sie mit

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GuessWhat am 21.09.2020 um 13:27 Uhr
Ergänzung

Das iPhone 11 Pro hat einen optischen Zoom eingebaut (aber nur 2 fach). Der Digitalzoom ist wie bei allen Kameras zusätzlich nutzbar.

2hansetest am 21.05.2020 um 19:44 Uhr
Faktor Schnelligkeit

Danke für diese Testreihe und gute anschauliche Darstellung. Das alles einmal gelernt bin ich fasziniert davon, was unter Einbeziehung digitaler Technik heute zunehmend möglich ist. Mit MFT, APS-C und Vollformat habe ich Praxiserfahrungen und schöpfe, auch beruflich, die vielen Möglichkeiten gern aus.
In meinem Bestand habe ich aber auch viele einzigartige iPhone Bilder und da kommt für mich der Faktor Schnelligkeit ins Spiel. Denn viele dieser Fotos, von denen einige sogar als Großformate existieren (Schärfe ist ja relativ), gäbe es überhaupt nicht. Das smartphone war schneller oder schlicht dabei - und oft sogar besser deshalb, weil die Systemkamera vom Vortag noch eine unpassende Einstellung besaß. Überhaupt: Die Menue-Komplexität der hochtechnisierten Kameras ist Segen und Fluch zugleich. Und selbst GPS-Erfassung ist nur umständlich per Bluetooth und smartphone-Kopplung möglich, um gemischte Aufnahmen einfach nach Standorten sortieren zu können.

Profilbild Stiftung_Warentest am 23.04.2020 um 11:51 Uhr
Faktor Zeit und mehr

@Ursamajor13: Es ist tatsächlich beachtlich, was Smartphonekameras inzwischen leisten. Das zeigt sich in den Noten unserer Smartphonetests. Und wir sehen mit Blick auf die nach wie vor sichtbaren Schwächen von Smartphonekameras keinen klaren Sieger, sondern ein sowohl als auch. Auch Systemkameras haben ultraschnelle Digitalprozessoren und verfügen über HDR-Technologien. Bei bewegten Motiven nutzen HDR- und low-light-Funktionen allerdings keiner Kamera – weder der im Smartphone noch der klassischen. Da braucht es etwa einen Blltz. Und bei Smartphone-Bildern sind es gerade die Kontrastverläufe - nicht nur bei Lichtern oder in Schattenbereichen - die begrenzt sind. Das ist im Format eines Smartphone-Bildschirms nicht zu erkennen, auf einem Computermonitor oder einem guten Fernseher aber schon. Da gehen viele Details verloren, die für manche Anwender wichtig sind.
Einige Smartphonebilder sind heute derart massiv verändert, dass sie mit dem originalen Motiv nur noch mittelbar etwas zu tun haben. Das hat dann jedoch nichts mehr mit Photographie, also dem Schreiben mit Licht zu tun, sondern führt eher zu "pleasing fake pictures" – etwa werbewirksame Aufnahmen vom Mond. In unseren direkten Vergleichstests haben übrigens Dutzende Systemkameras bei "Video" deutlich besser abgeschnitten als das iPhone Xs. (Bu)

Ursamajor13 am 17.04.2020 um 08:28 Uhr
Faktor Zeit

Es ist alles richtig was Sie feststellen, aber schon die Motivwahl, ein Stillleben, zeigt, dass ein Faktor nicht berücksichtigt wurde: Zeit. Meine XT-1 von Fuji kann Fotos machen, die technisch tatsächlich in vielen Situationen besser sind als die vom 11 Pro, aber Einstellung von Schärfe, Belichtung Bildausschnitt benötigt viel mehr Zeit als das moderne Smartphones mit ihren ultraschnellen Prozessoren hinkriegen. Das mag in vielen Situationen keine Rolle spielen, in anderen aber sehr wohl. Gerade in der Belichtungsbrechung und in smart HDR sehe ich die Smartphones klar vorne, was nütz mir größere Schärfe bei 100%, wenn die Lichter ausgefressen oder die Schatten abgesoffen sind? Auch in Low light Situationen kann ich inzwischen Bilder in Zeitungsqualität machen, die eine Systemkamera ohne Blitz nicht hin bekommt. Ein weiterer Punkt: Videoqualität, an die des iPhone 11 Pro kommen nur sehr wenige Systemkameras heran.