Tipps

Welches Pulver für wen?

  • Kakaohaltiges Getränkepulver. Zählt zu den Zuckerwaren. Hauptzutat ist Zucker: bis zu 81 Prozent. Dazu kommen Kakao, Aromastoffe und Zusätze. Es gibt keinen Mindestwert für den Kakao. Die kakaohaltigen Getränkepulver im Test enthalten im Schnitt etwa 20 Prozent Kakao. Es sind die Klassiker für Kinder: Nesquik, Kaba und Co.
  • Trinkschokolade. Muss mindestens 25 Prozent Kakao enthalten. Der Rest sind Zucker und Zusätze. Trinkschokoladenpulver werden gern in Cafes verwendet. Beispiel aus dem Test: Sarotti Trinkschokolade.
  • Schokoladenpulver. Muss mindestens 32 Prozent Kakao enthalten. Der Rest sind Zucker und Zusätze. Die Pulvervariante für große und kleine Gourmets. Schokoladenpulver sind deutlich teurer als kakaohaltige Getränkepulver. Beispiel aus dem Test: Nestlé Feinste heiße Schokolade.
  • Milchschokoladeflocken. Bestehen aus Kakao und Milchpulver. Mindestens 20 Prozent Kakao und mindestens 12 Prozent Milchbestandteile in der Trockenmasse. Außerdem Zucker und Zusätze. Beispiel aus dem Test: Hachez Chocolat au lait.
  • Kakaopulver. Reines Kakaopulver ist frei von Zusätzen und Zucker. Der Ursprung aller Pulver. Schwach entöltes Kakaopulver enthält etwa 20 Prozent Fett (gut zum Backen), stark entöltes Kakaopulver rund 10 Prozent Fett (gut für Getränke). Reines Kakaopulver löst sich nur in warmer Milch. Das Pulver für Köche und Hobbyköche. Nicht im Test.

Kakaogetränke für Kinder

  • Süß. Kinder lieben Kakao einfach süß. Sie bevorzugen Kaba, Nesquik und Co. Verbieten Sie nichts. Gewöhnen Sie Ihr Kind stattdessen behutsam an weniger süßen Kakao. Reduzieren Sie die Dosis Schritt für Schritt.
  • Kalorien. Kakaohaltige Getränkepulver haben viele Kalorien. Bereiten Sie das Getränk deshalb mit fettarmer Milch zu. Für Kinder unter sechs Jahren etwa anderthalb gehäufte Teelöffel Pulver auf ein Glas Milch (0,15 Liter). Für Kinder unter zwölf Jahren nicht mehr als zwei gehäufte Teelöffel auf 0,25 Liter Milch.
  • Alternativen. Führen Sie Ihr Kind an hochwertige Alternativen heran. Probieren Sie zu Weihnachten mal ein Schokoladenpulver.
  • Löslich. Kakaohaltige Getränkepulver sind meist kalt löslich. Die Hersteller alkalisieren den verwendeten Kakao mit Lauge. Das macht ihn löslich. Kochen Sie Kakao stattdessen, wenn Sie reines Kakaopulver verwenden.
  • Emulgator. Getränkepulver enthalten meist den Emulgator Sojalecithin. Der unterstützt die Verbindung mit kalter Milch. Beachten Sie die Hinweise auf der Packung, wenn Sie unsicher sind, ob das gewählte Pulver für kalte Getränke geeignet ist.
  • Vitamine. Die Werbung mit Vitaminen und Mineralstoffen verleiht den zuckersüßen Kakaopulvern die Aura gesunder Lebensmittel. Vergessen Sie das. Nährstoffzusätze sind überflüssig. In Deutschland sind Kinder allgemein gut mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

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