Kaiserschnitt So spät wie möglich

Immer mehr Babys kommen per Kaiserschnitt auf die Welt, hierzulande fast jedes dritte. Doch je früher die Schwangere entbindet, umso höher ist das Risiko, dass das Kind nach der Geburt Atemschwierigkeiten hat. Dies zeigt eine Studie dänischer Forscher. Sie haben die Daten von über 34 000 Neugeborenen ausgewertet. Bei Kaiserschnittgeburten zwischen der 37. und 39. Schwangerschaftswoche waren die Atemprobleme zwei- bis viermal höher als bei Kindern, die in der 40. Woche zur Welt gekommen sind. Offenbar sind die Reifungsprozesse der letzten Wochen und Tage von entscheidender Bedeutung. Zum Schutz des Babys sollte ein geplanter Kaiserschnitt deshalb so spät wie möglich erfolgen, so die Schlussfolgerung der Studie im British Medical Journal.

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