Kaffee­voll­automaten im Test

So testen wir

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 64 Kaffee­voll­automaten

Inhalt

Im Test 2021

Acht Kaffee­voll­automaten mit Milch­schaum­automatik. Wir kauf­ten die Modelle im Mai und Juni 2021 ein. In der Online­tabelle finden Sie für die Geräte aller Test­jahr­gänge täglich aktualisierte Preise des Online­handels (ohne Versand­kosten) – ermittelt durch idealo.de.

Wir haben das Prüf­programm 2021 grund­legend über­arbeitet. Die sensorische Prüfung entfällt. Weitere Unterschiede zu den früheren Tests sind:

Getränke­zubereitung: 40 % (früher Tech­nische Prüfung 25%)

Die Dauer fürs Aufheizen und Getränke­zubereiten ermittelten wir vom Einschalten des kalten Geräts bis zur fertigen ersten Tasse Espresso und Cappuccino. Die Konstanz des Getränkevolumens beur­teilten wir anhand mehrerer Tassen Espresso nach­einander sowie bei zwei Tassen Espresso gleich­zeitig. Anhand der minimalen und maximalen Espresso- und Cappuccinomenge beur­teilten wir, wie sich das Getränkevolumen variieren lässt. Wenn möglich, prüfte ein Experte, wie gut es dem betriebs­warmen Gerät gelingt, zwischen minimaler und maximaler Einstellung die Espresso- und Cappuccino­temperatur zu variieren. Wir ermittelten die Korn­größen­verteilung des Kaffee­pulvers der einge­bauten Mühle bei der gröbsten und feinsten Einstellung und beur­teilten, wie gut sich der Mahl­grad verändern lässt. Die Enthärtungs­leistung des Wasser­filters prüften wir mit hartem Wasser von 17 bis 17,5 Grad deutscher Härte und ermittelten die Durch­fluss­menge, bis das gefilterte Wasser mehr als 8,3 Grad deutscher Härte aufwies und somit nicht mehr weich war. Außerdem berechneten wir die Anzahl an Tassen Espresso, die sich bis dahin zubereiten ließen unter Berück­sichtigung von Ein- und Ausschalts­pülvorgängen (rechnerische „Reich­weite“ einer Filter­patrone).

Hand­habung: 30 % (früher 20%)

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung in Anlehnung an DIN EN 82079–1. Fünf erfahrene Frauen und Männer unterschiedlichen Alters bewerteten das Zubereiten der Getränke. Sie beur­teilten die Bedien­elemente, das Einschalten und Befüllen, die Getränke­auswahl, die Positionierung der Tassen, die Getränke­zubereitung mit Kaffee­bohnen und wenn möglich mit Kaffee­pulver sowie die Kontrolle der Füll­menge des Wasser­tanks. Für den Aufwand beim Reinigen beur­teilten wir die notwendigen Arbeits­schritte für das tägliche und wöchentliche Reinigen sowie für das Reinigen der Brüh­einheit. Ein Experte beur­teilte die Stand­fläche, das Tropfen und Spritzen beim Reinigen sowie die Verschmut­zung des Geräts in allen zugäng­lichen Bereichen. Beim Entkalken bewerteten wir den Ablauf und die Anzeigen, den Aufwand für Spülen und Befüllen sowie die Dauer. Wenn vorhanden, bewerteten wir, ob sich die Wasser­filter­patrone einfach verwenden lässt. Die für das Urteil Hygiene durch­geführten Prüfungen sind künftig im Urteil Reinigen enthalten.

Umwelt­eigenschaften: 20 % (früher 10%)

Den Strom­verbrauch ermittelten wir im Standby in Anlehnung an Verordnung (EUV) Nr. 801/2013 sowie EGV 1275/2008, fürs Aufheizen, Zubereiten von je vier Mal Espresso und Cappuccino, vier Mal Milch­schäumen (100 Milliliter), Spülen des Milch­systems sowie für den Ausschalt­vorgang. Die Reparier­barkeit bewerteten drei Experten anhand der Hilfen in den Gebrauchs­anleitungen, der Lösbarkeit von Verbindungen sowie durch Reparatur­versuche an Heizung, Pumpe und Verschleiß­bauteilen.

Sicherheit: 5 %

Die folgenden drei Einzel­urteile waren bereits früher im Gruppen­urteil enthalten, wurden jedoch nicht dargestellt: Wir prüften in Anlehnung an DIN EN 60335–1 und DIN EN 60335–2–15 bei der elektrischen Sicherheit etwa, ob aktive Teile und der Schutz­leiter­anschluss zugäng­lich sind. Heiße Oberflächen kontrollierten wir mittels Thermo­grafie­aufnahmen und in Anlehnung an DIN VDE 0701–0702 sowie DIN EN ISO 13732–1. Außerdem beur­teilten wir die Verbrennungs­gefahr beim Entkalken. Wir achteten auf mögliche Fehlbedienungen insbesondere beim Bezug von Getränken und von Dampf.

Schad­stoffe: 5 %

Die Unter­suchung erfolgte, nachdem 300-mal Espresso und Cappuccino zubereitet worden war. Alle Geräte wurden nach Gebrauchs­anleitung entkalkt und gespült. Beim letzten Spülgang verwendeten wir entmi­neralisiertes Wasser. Nach einer Stand­zeit von 16 Stunden untersuchten wir das Wasser aus dem Kaffee­auslauf auf Aluminium, Blei, Kadmium, Chrom, Nickel, Kupfer und Zinn.

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 64 Kaffee­voll­automaten

Sons­tige Unter­suchungen

Zwei Kaffee­sommeliers beschrieben Espresso und Cappuccino aus jedem Voll­automaten. Die Expertin und der Experte beur­teilten, ob und wie sich Werks­einstel­lungen optimieren lassen. Ihre Einschät­zung hatte keinen Einfluss auf das test-Qualitäts­urteil.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende mit Stern­chen *) gekenn­zeichnete Abwertungen haben wir einge­setzt: Lautete das Urteil zu Umwelt­eigenschaften ausreichend oder schlechter, konnte das test-Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein.

Im Test 2020

Elf Kaffee­voll­automaten, davon sieben mit Milch­schaum­automatik, einer mit Düse für manuel­les Aufschäumen und drei ohne Milch­funk­tion. Wir kauf­ten die Geräte im Juni 2020 ein. Die Preise ermittelten wir durch eine über­regionale Handels­erhebung im August 2020. In der Online­tabelle finden Sie für die Geräte aller Test­jahr­gänge täglich aktualisierte Preise des Online­handels (ohne Versand­kosten) – ermittelt durch idealo.de.

Im Test 2019

Elf Kaffee­voll­automaten, davon sieben mit Milch­schaum­automatik, 2 mit Düse für manuel­les Aufschäumen und 2 ohne Milch­funk­tion. Wir kauf­ten die Geräte im Mai und Juni 2019 ein. Die Preise ermittelten wir durch eine über­regionale Handels­erhebung im August 2019.

Im Test 2018

Zwölf Kaffee­voll­automaten. Wir kauf­ten die Produkte im Mai und Juni 2018 ein. Die Preise ermittelten wir im September in einer über­regionalen Handels­erhebung, die unver­bindliche Preis­empfehlung bei den Anbietern.

Im Test 2017

Zwölf Kaffee­voll­automaten. Wir kauf­ten die Geräte im Mai und Juni 2017 ein. Die Preise ermittelten wir durch eine über­regionale Handels­erhebung im September und Oktober 2017.

Im Test 2016

Zehn Kaffee­voll­automaten und fünf Sieb­träger. Wir kauf­ten die Geräte im Juni und Juli 2016 ein. Die Preise ermittelten wir durch eine über­regionale Handels­erhebung im September 2016.

Sensorische Beur­teilung: 35 %

Das Kaffee­volumen wurde auf 40 Milliliter einge­stellt, ansonsten die Werks­einstellung belassen. Wir brühten mit Leitungs­wasser ohne Wasser­filter. Wir verwendeten illy-Espressobohnen der Sorte Caffè in grani. Im Test 2016 wurde beim Sieb­träger mit eigenem Mahl­werk dieses auch genutzt. Für die anderen Sieb­träger im Test 2016 mahlten wir die Bohnen mit einer hoch­wertigen Mühle. Der Mahl­grad ähnelte illy-Espressopulver. Ein auf Kaffee­verkostung geschultes Panel aus acht Personen prüfte anonymisiert und randomisiert den Espresso bei zirka 55 Grad auf Fehler­freiheit in Geschmack sowie Mund­gefühl, Crema und Geruch. Die Auswertung erfolgte mit statistischen Methoden. Drei geschulte Personen verkosteten den Milch­schaum aus handels­üblicher Milch (1,5 Prozent Fett­gehalt). Sie beschrieben Aussehen, Geruch, Mund­gefühl und Geschmack. Im Test 2016 schäumten wir mit den Sieb­trägern per Hand 100 Milliliter Milch. Die Optik des Milch­schaums ist stark abhängig von der Übung beim Zubereiten. Deshalb vergaben wir bei den Sieb­trägern einheitlich die Note gut.

Tech­nische Prüfung: 25 %

Bei der Aufheiz­zeit ermittelten wir die Zeit vom Einschalten bis zur Betriebs­bereitschaft. Beim Espresso brühen prüften wir unter anderem die Temperatur und Bezugs­dauer der ersten und zweiten Tasse Kaffee sowie die Temperaturen und die Dauer des Brühens im betriebs­warmen Zustand für die fünfte bis zehnte Tasse Espresso. Bei der Temperatur­messung wurden immer vorgewärmte Espressotassen verwendet. Zusätzlich ermittelten wir, wie stark Temperatur und Volumen von 10 nach­einander zubereiteten Espressi schwankten sowie die Schwankung der Füll­menge bei 2 gleich­zeitig gebrühten Espressi. Beim Milch schäumen ermittelten wir die Volumen­zunahme, den Wasser­gehalt in Milch und Schaum und wie stark der Schaum in 3 Minuten zusammenfällt. Mit den Voll­automaten wurde auto­matisch in Werks­einstellung geschäumt, mit den Sieb­trägern (Test 2016) schäumten die Tester 100 Milliliter per Hand. Wenn möglich, prüften wir bei den Geräten, wie stark sich Espresso­stärke und -temperatur variieren lassen, wenn der Nutzer am Gerät den jeweils nied­rigsten und höchsten Wert einstellt.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung. Fünf erfahrene Nutzer (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters) bewerteten das Zubereiten der Getränke. Sie stellten unter anderem verschiedene Getränke ein, hantierten mit dem Wasser­tank, befüllten den Bohnenbehälter. Bei den Sieb­trägern (Test 2016) füllten sie Kaffee­pulver ins Sieb und setzten ihn ins Gerät ein. Für den Aufwand beim Reinigen beur­teilten wir sowohl die notwendigen Arbeits­schritte als auch das Fassungs­vermögen von Tropf­schale und Tresterbehälter. Zusätzlich begut­achteten wir nach mindestens 110 Bezügen alle Geräte von innen. Dabei achteten wir auf Kaffee­pulverreste und Feuchtig­keit im Gehäuse sowie die Tatsache, ob diese Reste zugäng­lich sind und leicht entfernt werden können. Ab Test 2017 stellen wir diese Ergeb­nisse als Einzel­bewertung Hygiene heraus. Beim Entkalken wurde Aufwand und Dauer bewertet.

Sicherheit: 5 %

Wir prüften die elektrische Sicherheit und heiße Oberflächen in Anlehnung an Din EN 60335–1 und Din EN 60335–2–15. Die Beur­teilung der heißen Oberflächen erfolgte in Anlehnung an Din EN ISO 13732–1. Zudem achteten wir auf mögliche Fehlbedienung und die Verarbeitung.

Umwelt­eigenschaften: 10 %

Den Strom­verbrauch ermittelten wir fürs Aufheizen, Zubereiten von je 3 Espressi, Kaffee, Cappuccino, Latte macchiato und Milch­schaum, mit je einer Minute Pause und – wenn vorhanden – auto­matischen Spülgängen bis zum auto­matischen Abschalten. Wir bestimmten zudem den Standby­verbrauch. Das Geräusch beur­teilten fünf Personen beim Brühen und bei Geräten mit Mahl­werk auch beim Mahlen, 2018 auch beim Schäumen.

Schad­stoffe: 5 %

Die Unter­suchung erfolgte nach einer häufigen Nutzung der Geräte. 2016 waren dies 350 Getränke (Espressi und Cappuccini, bzw. nur Milch­schaum bei den Sieb­trägern), ab 2017 wurden insgesamt zirka 110 Getränke zubereitet. Alle Geräte wurden nach Gebrauchs­anleitung entkalkt und gespült. Beim letzten Spülgang verwendeten wir chemisch reines Wasser, wie es eine gültige Norm empfiehlt. Nach einer Stand­zeit von 16 Stunden erfolgte die Bestimmung der Schad­stoffe sowohl im Heiß­wasser- beziehungs­weise Dampf-Auslass als auch im Kaffee­auslauf. Es wurde auf Nickel, Blei, Kadmium, Chrom und Aluminium getestet.

Sons­tige Unter­suchungen

Ein Barista-Meister beschrieb Cappuccino aus jedem Voll­automaten. Grund­lage waren Kriterien aus Kaffee­meisterschaften. Seine Einschät­zung hatte keinen Einfluss auf das test-Qualitäts­urteil. Die Barista-Meinung für jede Maschine steht unter dem test-Kommentar.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Mängel verstärkt aufs test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende mit Stern­chen *) gekenn­zeichnete Abwertung haben wir einge­setzt: Lautete das Urteil für Espresso­temperatur variieren Mangelhaft, werteten wir die tech­nische Prüfung um eine halbe Note ab. Bewerteten wir die Hygiene mit Ausreichend, zogen wir eine halbe Note vom Hand­habungs­urteil ab. Bei ausreichender Hand­habung konnte das test-Qualitäts­urteil maximal eine Note besser sein. Lautete die Note für Sicherheit Ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil maximal eine halbe Note besser sein.

Espresso­maschinen aus test 12/2014

  • Im Test: 11 Espressovoll­automaten, davon 1 Baugleichheit. 10 Geräte mit One-Touch-Funk­tion für die auto­matische Zubereitung von Cappuccino oder Latte macchiato nach einmaligem Knopf­druck.
  • Einkauf der Prüf­muster: Juli und August 2014.
  • Preise: Über­regionale Handels­erhebung im September 2014.

Abwertungen

Lautete die Sicher­heits­note ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil maximal eine halbe Note besser sein. Bei ausreichend für Schad­stoffe wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

Sensorische Beur­teilung: 35 %

In Werks­einstellung wurde mit Leitungs­wasser und ohne Wasser­filter Espresso aus illy-Bohnen der Sorte Caffé in grani zubereitet. Ein auf Kaffee geschultes Panel aus acht Personen prüfte anonymisiert und randomisiert den Espresso (40 ml) auf sensorische Fehler­freiheit, Crema, Geruch, Mund­gefühl und Geschmack. Milch­schaum aus handels­üblicher Milch (1,5 % Fett­gehalt) wurde von drei auf Milch­schaum trainierten Personen verkostet – hinsicht­lich Aussehen, Geruch, Mund­gefühl und Geschmack. Die Auswertung erfolgte mit statistischen Methoden.

Tech­nische Prüfung: 25 %

Bei der Aufheiz­zeit ermittelten wir die Zeit vom Einschalten bis zur Betriebs­bereitschaft. Beim Espressobrühen prüften wir die Temperatur direkt im Kaffee­auslauf sowie in der vorgewärmten Tasse, jeweils für den kalten und warmen Betriebs­zustand (Werks­einstellung). Zudem wurde bewertet, wie stark Temperatur und Volumen von 10 Espresso schwankten, die Dauer des Espressobrühens sowie die Unterschiede beim Zubereiten von zwei Tassen gleich­zeitig. Beim Milch­schäumen ermittelten wir die Volumen­zunahme sowie den Wasser­gehalt in Milch und Schaum nach dem auto­matischen Schäumen. Zudem wurde geprüft, wie stark sich das Milch­schaumvolumen nach 1 und 3 Minuten Stand­zeit veränderte. Die Espresso­stärke variierten wir mit den am Gerät möglichen Einstel­lungen für die kleinste und größte Kaffee­stärke und führten anschließend eine Extraktions­bestimmung mittels Refrakto­meters durch.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung. Fünf erfahrene Nutzer (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters) bewerteten unter Anleitung einer Fach­kraft das Zubereiten der Getränke (wie etwa Einstellen von Para­metern, Getränke­wahl, Milch schäumen und Heiß­wasser) sowie den Aufwand beim Reinigen (u.a. Wasser­tank füllen, Tropf­schale und Tresterbehälter leeren). Außerdem wurden während der praktischen Zuver­lässig­keits­prüfung das Entkalken und die Anzahl der Getränke bis zum ersten Entkalken ermittelt und beur­teilt.

Zuver­lässig­keit: 10 %

Die Maschinen wurden nach einem ersten Funk­tions­test (Zubereitung von verschiedenen Getränken) täglich mit folgender Zyklus­folge genutzt: Wasser und Bohnen einfüllen, Maschine einschalten, 10 Espresso brühen, Gefäße ausleeren, Gerät ausschalten und bis zur vollen Stunde ruhen lassen. Bei 2 von insgesamt 6 Zyklen pro Tag bereiteten die Tester 6 Espresso und 4 Cappuccino zu und spülten anschließend das Milch­system. Währenddessen wurden die Geräte auf Anforderung gespült, gereinigt und entkalkt. Die Prüfer notierten und bewerteten Anzahl und Aufwand der erforderlichen Vorgänge sowie besondere Vorkomm­nisse. Alle Geräte wurden mit mittel­hartem Leitungs­wasser und ohne Wasser­filter betrieben. Insgesamt bereiteten die Tester mindestens 540 Getränke zu, im Einzel­fall auch mehr, bis das Entkalken notwendig wurde.

Sicherheit: 5 %

In Anlehnung an die aktuell gültige DIN EN 60335-1 und DIN EN 60335-2-15 wurde die elektrische und mecha­nische Sicherheit einschließ­lich möglicher Fehlbedienungen geprüft.

Strom­verbrauch: 5 %

Wir ermittelten den Strom­verbrauch eines typischen Gebrauchs­zyklus vom Einschalten bis zur auto­matischen Abschaltung (Werks­einstellung): Aufheizen bis zur Betriebs­bereitschaft, Zubereitung von jeweils 3 Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte macchiato, mit je 1 Minute Pause; inklusive Energiebedarf für das Spülen beim Ein- und Ausschalten sowie des Milch­systems. Zudem bestimmten wir den Standby­verbrauch gemäß VO1275.

Schad­stoffe: 0 %

Die Unter­suchung auf Schad­stoffe erfolgte an den Maschinen, die zur Prüfung der Zuver­lässig­keit in regel­mäßiger Benut­zung waren. Bei der ersten auto­matischen Aufforderung des Geräts zum Entkalken wurde dies nach Herstel­ler­empfehlung mit dem dazu­gehörigen Mittel durch­geführt. Beim letzten Spülgang verwendeten wir chemisch reines Wasser, entsprechend EUR 23814 EN 2009. Nach 16 Stunden Stand­zeit wurde ein halber Liter aus dem Heiß­wasser­bezug entnommen. Davon wurden 2 Proben auf Nickel, Blei, Kadmium, Chrom und Aluminium getestet. Nur bei Nickel gab es eine Bean­standung.

Sons­tige Unter­suchungen

Ein Baristameister beschrieb Cappuccino und Latte macchiato aus jedem Voll­automaten. Grund­lage waren Kriterien aus Kaffee­meisterschaften. Diese Einschät­zung hatte keinen Einfluss auf das test-Qualitäts­urteil. Die Barista-Meinung für jede Maschine steht unter dem test-Kommentar.

Kaffee­voll­automaten im Test Testergebnisse für 64 Kaffee­voll­automaten

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Heinz2002 am 06.03.2022 um 09:00 Uhr
Siemens EQ9

Mit dem Kauf des so hoch gelobten EO9 von Siemens holt man sich dann auch die Probleme mit ins Haus. Das Integrieren ins WLAN ist alles andere als einfach. Die hauseigene (!) Brüheinheit ist nur durch Abnahme des Wassertanks und einer Abdeckung erreichbar. Der Abweiser von verbrauchtem Kaffeemehl klappt nicht, Reste landen hinter den Abweisern. Das Erkennen der Standschale funktioniert nur nach mehrfachem Einschieben. Als voll gemeldete Auffangwanne für Wasser bzw. verbrauchtem Kaffeemehl ist fehlerhaft. WLAN-Steuerung: Vorsicht, die Maschine startet auch ohne untergestellte Tasse. Die Anwendung ist vorzüglich, displaygesteuert. Der Bohnenvorrat ist mehr für Singles gedacht, es werden externe Erweiterungen angeboten. Letztlich passen nur spezielle Wasserfilter in den Tank, die in der Platzierung Probleme machen. Viel Geld für viel Mangel.

Profilbild Stiftung_Warentest am 23.02.2022 um 09:21 Uhr
Wasserfilter in Kaffeevollautomaten

@Hook2000: Die Wasserfilter werden bei den Kaffeevollautomaten üblicherweise im Wassertank angebracht (z.B. eingeschraubt). Sie verbleiben dort über die Nutzungsdauer. Eine Verkeimung ist bei Beachtung der maximalen Nutzungsdauer laut Anbieter (2 bis 3 Monate) nicht zu befürchten. Diese Nutzungsdauer haben wir aus genau diesem Grunde auch bei unseren Kostenangaben zugrunde gelegt, denn selbst wenn ein Filter noch über längere Zeit das Wasser enthärten könnte, so muss er doch aus hygienischen Gründen spätestens nach 2 bis 3 Monaten getauscht werden.
Natürlich kann man bei Bedenken auf den Filter verzichten. Man sollte dann je nach Wasserhärte eben häufiger entkalken.

Hook2000 am 20.02.2022 um 14:31 Uhr
Wasserfilter im KVA wirklich empfehlenswert?

Wenn ich mir den letzten Test für Wasserfilter auf Test durchlese und den Hineis für die Gefahr von Keimen lese, wenn der Filter nicht im Kühlschrank steht, dann frage ich mich warum dieses bei den Filtern im KVA eingesetzt wird keine Rolle spielt?
Beim KVA hängt der Filter im Wassertank immer an der Maschine und somit kontinuierlich bei keimfördernder Temperatur.
Ist es nicht hygienischer auf den Filter zu verzichten und dafür mehr zu entkalken?

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.01.2022 um 15:25 Uhr
Primadonna Soul mit unterschiedlichen Nummern

@simone1979: In unserer Untersuchung haben wir das Modell ECAM610.74MB getestet. Da Delonghi aber das angefragte Gerät in verschiedenen Farbversionen anbietet, könnten sich die leicht abweichende Modellbezeichnung darauf beziehen. Uns liegen keine Informationen zu möglichen Produktgleichheiten vor, daher möchten wir Ihnen empfehlen, sich mit der Frage direkt an den Hersteller zu wenden.

simone1979 am 17.01.2022 um 15:10 Uhr
Delonghi Primadonna Soul - Unterschied der Nummern

Hallo!
Ich habe vor mir den Testsieger von Delonghi zu kaufen. Leider gibt es bei Delonghi Primadonna Soul viele verschiedene Nummern. Ist nur die getestete ECAM1610.74 gut oder sind auch die anderen Nummern (ECAM 612.55.SB, ECAM1610.75.MB..) zu empfehlen bzw. vergleichbar? Wo liegen die Unterschiede?
Danke für die Rückmeldung!