Tradi­tionalisten beschwören es seit Jahren: Den Kaffee per Hand zu filtern sei der beste Weg zum voll­endeten Genuss. Jetzt scheint die mußevolle Hand­arbeit wieder im Trend zu liegen. Immer mehr Fein­schmecker und Kaffee­experten pflegen das alte Kaffee­ritual, Life­style-Magazine berichten darüber.

So geht es: Bohnen am besten frisch mahlen und in eine Filtertüte geben – idealer­weise in einen Porzellan­filter, der auf einer Kanne steht. Dann Schwall für Schwall das heiße Wasser auf das Pulver gießen, dabei warten, bis es durch­gelaufen ist. Das Wasser darf nicht mehr kochen und der Kaffee sollte für den Hand­aufguss nicht zu fein gemahlen sein.

Noch genuss­voller lässt sich das Ritual in der „Karls­bader Kanne“ zelebrieren. Sie besteht aus einer Kanne, einem Brüh­aufsatz mit Doppelfilter und einem Deckel – alles aus edlem Porzellan. Der Kaffee muss sehr grob gemahlen sein. Auf Papierfilter wird hier verzichtet.

Tipp: Falls Sie den Kaffee im Geschäft mahlen lassen, weisen Sie darauf hin, dass Sie ihn per Hand aufgießen.

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