Kaffeevariationen: Alles aus der Bohne

Röstkaffee: Die Bohnen werden bei etwa 260 Grad geröstet, ganz oder gemahlen verkauft. Röstkaffee eignet sich für Kaffeemaschinen, den Hand- oder Kolbenkannenaufguss.

Melange: In Wien nennt man so eine Kaffeespezialität – halb Kaffee, halb Milch. Im Test heißen aber zwei Kaffees Melange, bei denen die Bohnen mit Zuckerarten kandiert wurden. Die Süßungsmittel machen bis zu 10 Prozent des Kaffees aus.

Espresso: Die Bohnen werden länger und dunkler geröstet als für herkömmlichen Röstkaffee und verlieren so an Säure. Das sehr feine Pulver wird unter Hochdruck in knapp 30 Sekunden zubereitet. Der fertige Espresso ist schwarz und hat weniger Koffein als Röstkaffee. Typisch: die Schaumschicht (Crema).

Entkoffeinierter Kaffee: Er ist etwas für Menschen, die kein Koffein möchten. Dem Rohkaffee wird das Koffein mit Dampf oder Lösemitteln entzogen (Restkoffein: 0,1 Gramm je 100 Gramm Kaffeetrockenmasse).

Löslicher Kaffee: Er entsteht aus einem Konzentrat, für das gemahlene Bohnen mit heißem Wasser übergossen werden. Durch Gefriertrocknung gewinnt man das Granulat.

Milder Kaffee: Durch die Auswahl säurearmer Kaffeesorten schmecken sie milder. Die Reizstoffe sind anders als beim Schonkaffee nicht reduziert.

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