Kabelanschluss Meldung

Die Kabelnetzbetreiber ish und Kabel Baden-Württemberg verärgern mit drastischen Preiserhöhungen zahlreiche Kunden in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Sie sollen künftig bis über 30 Prozent mehr zahlen, wenn sie ihre gewohnten Programme weiterhin per Kabel empfangen wollen.

Die Verbraucherzentralen wollen die Preiserhöhung nun mit einem Musterverfahren kippen. Sie werfen den Netzbetreibern Missbrauch ihrer Monopolstellung vor. Kunden können nicht zu einem anderen Anbieter wechseln. Eine Satellitenanlage ist keine Alternative, wenn der Vermieter dem Aufstellen der Satellitenschüssel nicht zustimmt.

Auch bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation gingen zahlreiche Proteste betroffener Kunden ein. Die Behörde prüft derzeit, ob sie ein Verfahren zur Preiskontrolle einleitet.

Tipp: Widersprechen Sie der Preiserhöhung und zahlen Sie bis zur Klärung der Rechtmäßigkeit der Erhöhung nur unter Vorbehalt. Einen Musterbrief gibt es unter: www.verbraucherzentrale-bawue.de/kabelpreise

Dieser Artikel ist hilfreich. 342 Nutzer finden das hilfreich.