Tipps

  • Alters­unterschiede. Junger Gouda reift mindestens vier Wochen, bleibt mild und geschmeidig. Mittel­alter Gouda hat eine Reife­zeit von zwei bis sechs Monaten, alter von sechs bis acht Monaten. Uralter oder über­jähriger Gouda reift länger als ein Jahr. Es gilt: Je älter Gouda, desto fester und dunkler wird er, und desto kräftiger schmeckt er.
  • Laib- oder Block­ware. Scheiben aus dem Laib können sie gut daran erkennen, dass eine ihrer Seiten typisch halb­rund ist und sie am Rand trockener und dunkler aussehen. Die Rinde sollten Sie nicht mitverzehren. Scheiben aus dem Block sind einfach recht­eckig.
  • Laktosefrei. Gouda ist von Natur aus laktosefrei, so wie andere Schnitt- und Hartkäse auch. Er enthält pro 100 Gramm weniger als 0,1 Gramm Laktose. Vier Gouda im Test werben mit der Aufschrift „laktosefrei“, erklären aber nicht alle, dass es sich um ein natürliches Merkmal handelt. „Laktosefrei durch natürliche Reifung“ wäre ein korrekter Hinweis.
  • Regionaler Schutz. Zwei hollän­dische Gouda-Spezialitäten sind in der EU vor Nach­ahmern geschützt. „Noord-Hollandse Gouda“ ist eine „geschützte Ursprungs­bezeichnung“ für Gouda aus der Provinz Nord-Holland. „Gouda Holland“ ist eine „geschützte geografische Angabe“. Vorgeschrieben sind dafür unter anderem die Herstellung aus nieder­ländischer Milch, der Einsatz von Kalbs­lab und das Reifen im Laib (regionale Lebensmittel).

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