Junge Leute und Finanzen Special

André von Landenberg (18).

Finanztest fragt junge Leute in ganz Deutschland nach ihrer Einstellung zu Geld und Zukunft. Diesmal André von Landenberg, 18 Jahre, und Philipp Schmeling, 19 Jahre, aus Linz am Rhein. Sie besuchen die 12. Klasse des Martinus-Gymnasiums. Ihre Klasse ist eine von 100 Klassen, die sich am Projekt „Finanztest macht Schule“ beteiligen.

Verfolgen Sie die Berichterstattung über Griechenland und die Eurokrise?

Ja – und ich glaube, dass es nicht gut ausgehen wird. Schlimm wäre es, wenn die Griechen weitere Länder in die Pleite ziehen. Deutschland ist zwar das finanzstärkste Land in Europa, aber wenn wir allen anderen Ländern etwas zahlen – wer hilft dann am Ende uns?

Wie weit machen Sie sich Gedanken über Ihre eigene Zukunft?

Ich möchte auf jeden Fall ein Haus und eine Familie haben – das möchte ich mir leisten können. Meine Frau muss nicht unbedingt arbeiten. Ich fände es ohnehin blöd, wenn die Kinder den ganzen Tag ohne Eltern sind.

Wie wird es nach dem Abitur für Sie weitergehen?

Ich möchte Physik studieren in Bonn. Dann könnte ich auch zuhause wohnen bleiben. Das wäre am günstigsten.

Was möchten Sie später beruflich machen?

Ich würde gerne in die Forschung gehen. Da verdient man zwar nicht so viel Geld, aber ich finde es viel wichtiger, dass mir mein Job Spaß macht, als dass ich das große Geld verdiene.

Was wäre ein gutes Einstiegsgehalt?

Ein paar tausend Euro sollten es schon sein...

Wie viel Geld haben Sie zurzeit monatlich zur Verfügung?

Ich bekomme 50 Euro Taschengeld von meinen Eltern und gebe Nachhilfe. Damit verdiene ich mir gut 40 Euro dazu.

Kommen Sie damit über die Runden?

Manchmal hätte ich schon gerne mehr, um mir mal was Größeres zu kaufen: ein neues Handy oder einen neuen Computer zum Beispiel. Momentan gebe ich das meiste Geld für Musik-CDs aus.

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