Junge Leute und Finanzen Special

Mandy Lietz (links im Bild) und Frauke Lücke.

Finanztest fragt junge Leute in ganz Deutschland nach ihrer Einstellung zu Geld und Zukunft. Diesmal Mandy Lietz und Frauke Lücke, beide 19 Jahre, sowie Eike Simon, 18 Jahre. Sie besuchen das Berufliche Gymnasium BBS III in Lüneburg. Ihre Klasse ist eine von 100 Klassen, die sich am Projekt „Finanztest macht Schule“ beteiligen.

Sie gehören beide zur Generation Internet. Sind auch Sie viel im Netz unterwegs?

Frauke: Ja, allerdings bin ich gerade auf Abstand. Letztes Jahr war ich in den USA, ich war jeden Tag „on“ und geradezu Facebook-süchtig. Heute finde ich, das nimmt furchtbar viel Zeit weg.

Mandy: Ich bin auf Facebook, wie fast jeder. Das läuft nebenbei mit, wenn ich an meinem Computer sitze. Aber ich nutze das Internet vor allem für Hausaufgaben, zum Vokabeln-Nachschlagen oder Referate-Vorbereiten.

Lesen Sie noch Zeitschriften?

Frauke: Ich habe den Spiegel abonniert. Das bezahlt mein Vater. Er ist froh, wenn ich so etwas lese.

Mandy: Ich lese häufig die Neon. Die bezahlen manchmal meine Eltern, weil sie auch selbst daran interessiert sind.

Bekommen Sie genug Taschengeld?

Frauke: Ich bekomme genug. Meine Eltern hätten es aber schon gerne, wenn ich mal jobben würde. Vielleicht gebe ich demnächst Nachhilfe in Englisch.

Mandy: Mit meinem Taschengeld komme ich gut durch den Monat. Ab und zu jobbe ich als Babysitterin.

Was nehmen Sie die Stunde?

Mandy: Ich nehme 5 Euro. Das ist okay. Meistens sitte ich abends, gucke Fernsehen und darf auch an den Kühlschrank.

Wen würden Sie um Rat fragen, wenn Sie Geld sparen wollen?

Frauke: Ich würde erst meine Eltern fragen, dann die Bank und im Internet gucken, vielleicht noch Freunde fragen.

Mandy: Ein Vorbild ist meine Schwester. Die spart von ihrem Taschengeld so viel, dass sie sich einen Urlaub leisten kann.

Verraten Sie uns die Tricks ihrer Schwester?

Mandy: Na ja, wenn wir im Kino sind, bestellt sie maximal eine Cola. Ich bestelle mir zwei und vielleicht noch etwas. Da bleibt zum Sparen weniger übrig.

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