Junge Leute und Finanzen Special

Finanztest fragt junge Leute nach ihrer Einstellung zu Geld und Zukunft. Diesmal im Gespräch: Susanne Tunger, 19 Jahre alt. Sie besucht die 11. Klasse der Fachoberschule für Wirtschaft in Chemnitz. Ihre Schulklasse ist eine von 100 Klassen, die sich am Projekt „Finanztest macht Schule“ beteiligen. Weitere Gesprächspartner sind diesmal Maximilian Eichhorn (17) und Volkmar Hardt (19).

Im nächsten Jahr sind Sie mit der Schule fertig. Wie geht es dann weiter?

Ich würde gerne Management studieren, am liebsten in den USA. Ich war in der 10. Klasse schon einmal da für ein Jahr – in Phoenix, Arizona. Das war total super. Ob das mit dem Studium in den USA klappt, ist allerdings vor allem eine Geldfrage. Es gibt zwar Stipendien, aber die sind heiß begehrt.

Wie wichtig ist Ihnen Geld?

Ich finde Geld schon sehr wichtig, allein weil ich es für das tägliche Leben brauche, fürs Busfahren und so was. Aber ich bin niemand, der Wert legt auf Markenklamotten oder teure Handys oder so.

Wie viel Geld haben Sie monatlich zur Verfügung?

Ich bekomme 89 Euro Taschengeld. Davon gehen 19 Euro direkt in eine ADAC-Jugendversicherung, damit ich abgesichert bin, wenn ich mit dem Auto meiner Eltern unterwegs bin und etwas passiert. Und mit den restlichen 70 Euro kann ich machen, was ich will.

Was machen Sie damit?

Einen Teil davon spare ich – zumindest versuche ich das. Am liebsten würde ich das ganze Geld für Bücher ausgeben. Ich lese unheimlich gern. Aber ich muss meine Handyrechnung bezahlen und manchmal kaufe ich mir davon auch Klamotten oder gehe mit Freunden weg.

Und wenn etwas übrig bleibt – wie sparen Sie Ihr Geld?

Ich habe ein Sparschwein und ein Sparbuch; auf das Sparbuch zahle ich immer mal wieder etwas ein. Davon bezahle ich dann teilweise auch meine Klassenreisen. Ich habe noch drei Geschwister zuhause – alle drei jünger als ich – und da kommt für meine Eltern ganz schön was zusammen.

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