Jugend testet Tintenkiller: Geha-Supersheriff vorn

Was wäre ein Schüler ohne seinen Tintenkiller? Julia und Ronja aus Büdelsdorf haben Tintenkiller geprüft und bei Jugend testet 2003 einen zweiten Preis gewonnen.

Die Löschstifte sorgen für saubere Hausarbeiten. Korrigiertes ist kaum noch zu entdecken, weil Durchstreichen und Wegradieren mit ihrer Hilfe überflüssig sind.

Die Schülerinnen Julia Take und Ronja Wissmann des Gymnasiums Kronwerk in Rendsburg testeten, wie zuverlässig die Bleichlösung am einen und die killerfeste Tinte am anderen Ende der Tintenkiller funktionieren.

Sie urteilten hart, aber gerecht. Ihre Wertung: Die Löschkraft des Superhai von Herlitz ist recht dürftig. Man muss Geschriebenes mehrmals überstreichen, bis es verschwindet. Es bleibt eine sichtbare Spur zurück.

Mit dem Tintenkorrekturstift von Lidl lässt sich die übermalte Fläche nur mühsam überschreiben. Das neu eingefügte Wort sieht viel zu blass aus und fällt in einem mit Füller geschriebenen Text sofort hässlich auf.

Beim Superpirat von Pelikan dauert es 13 Sekunden, bis die Löschflüssigkeit trocken ist. Das erklärt, warum neu geschriebene Wörter häufig verlaufen. Die beste Trockenzeit mit 5 Sekunden schaffte der Superhai von Herlitz.

Mit 95 Cent ist der Diddl-Tintenkiller ziemlich teuer für Schüler. Der Stift von Lidl kostet gut ein Drittel (36 Cent).

Favorit der Jung-Tester: Geha-Super­sheriff für stolze 80 Cent. Er löscht spurlos. Das kräftige Blau der korrigierten Wörter unterscheidet sich kaum von der Füllerschrift. Mit ihm konnte man am längsten löschen. Der Stift ist nur etwas zu dünn geraten. Besonders überzeugend war die Löschspitze, die eine schmale und eine dickere Seite hat. Sie ist gleich gut für breite und feine Löscharbeiten zu verwenden.

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