Johanniskraut & Co. Meldung

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln rät Verbrauchern, gegenüber Gesundheitsversprechen grundsätzlich kritischer zu werden. Patienten greifen häufig zu Präparaten alternativer oder ergänzender Medizin. Deren Wirksamkeit ist allerdings sehr unterschiedlich. Das Ins­titut, das die Kassen berät, hat aktuelle Forschungsergebnisse zu alternativen Produkten analysiert. Danach kann Johanniskraut leichte Depressionen mildern, hilft jedoch nicht bei einer ernsthaften depressiven Erkrankung. Es wirkt auch nicht gegen Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS). Möglicherweise können Kalzium und Vitamin B 6 (Pyridoxin) betroffenen Frauen Erleichterung verschaffen. Ob Nachtkerzenöl PMS-Beschwerden lindern kann, sei dagegen nicht belegt. Wer alternative Behandlungsmethoden und Nahrungsergänzungsmittel ausprobieren möchte, kann einen Leitfaden nutzen:
www.gesundheitsinformation.de, (siehe Aktuell, Komplementäre Mittel)

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