Jod in Lebensmitteln Meldung

Die EU-Kommission setzt Jod nicht auf die offizielle Liste der Allergien aus­lö­senden Stoffe. Dagegen protestieren verschiedene Selbsthilfegruppen und Vereinigungen. Hintergrund ist die (deklarierte) Jodierung von Lebensmitteln wie Brot oder Salz, um einer Schilddrüsenvergrößerung (Kropf) vorzubeugen. Während die offizielle Medizin geringen Jodierungen kein Allergiepotenzial zuspricht, berufen sich Initiativen auf wissenschaftliche Arbeiten, die negative Effekte durch Jodzusätze in Nahrungsmitteln für möglich halten. Die EU-Kommission schlägt vor, ungefährliche Jodmengen für „Jodempfindliche“ in Relation zu Menschen mit normaler Schilddrüsenfunktion festzusetzen. Außerdem sollen zu Jod und Schilddrüsenfunktion bei Kindern Studien erarbeitet werden.

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