Tipps

  • Die Algen-Familie. Es gibt verschiedene großblättrige Meeresalgen. Kenner unterscheiden Braunalgen, Rotalgen und Grünalgen.
  • Braunalgen. Sie werden vor allem für Suppen und Eintöpfe verwendet. Die bekanntesten Sorten heißen Kombu, Wakame und Hijiki. Braunalgen werden oft unter dem Sammelnamen Seetang verkauft. Sie können sehr viel Jod speichern: vor allem Kombualgen. Wakame war dagegen im Test unbedenklich.
  • Rotalgen. Die bekannteste Rotalge heißt Nori. Sie wird für Sushi und Reissnacks verwendet. Nori-Blätter werden bei der Herstellung gewaschen, getrocknet, zu Folie gepresst und geröstet. Auch Geliermittel wie Agar-Agar oder Carrageen werden aus Rotalgen gemacht. Rotalgen waren im Test unbedenklich.
  • Grünalgen. Sie sind die Basis für Verdickungsmittel. Nur selten kommen Grünalgen auch als Meeressalat auf den Tisch.
  • Viele Vitamine. Algen enthalten viel Eiweiß und viele Vitamine. Vor allem Vitamin A, B und C. Der Vitamingehalt ist meist höher als bei Obst und Landgemüse. Meeresalgen enthalten sogar mehr Vitamin B12 als Fleisch. Dazu kommen Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.
  • Wenig Algen essen. Viel Gemüse und wenig Fett: Asiatische Küche gilt als vorbildlich und gesund. Halten Sie sich bei Algen dennoch zurück. Zu viel Jod gefährdet Ihre Gesundheit.
  • Einweichen und waschen. Weichen Sie Trockenalgen für die Suppe 3 bis 4 Stunden lang ein. Anschließend mehrmals spülen. Wasser weggießen. So reduzieren Sie den Jodgehalt.
  • Sushi. Die rohen Fischhäppchen werden in Nori-Blätter gewickelt. Diese Algenblätter können direkt verarbeitet werden. Ohne Waschen.
  • Sparsam dosieren. Zum Würzen brauchen Sie nur wenige Schnipsel Algenblätter. Auch für die Suppe gilt: Algen sparsam dosieren. Wakame etwa quillt um das Zehnfache auf.
  • Schneller garen. Bohnen und Linsen werden schneller weich, wenn Sie ein paar Braunalgen dazugeben.

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