Makroalgen: Die Familie der großblättrigen Meeresalgen

Jod in Gemüsealgen Test

Streifen von Kombu

Braunalgen

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Hijiki-Braunalgen

Sie können Jod in extremen Mengen konzentrieren. Zu den Braunalgen zählen Kombu, Wakame und Hijiki. Trotz großer Unterschiede kommen sie oft unter dem Sammelnamen Seetang in den Handel. Kombu wird etwa für Suppe ausgekocht, zu Gewürz oder Tee vermahlen. Getrocknete Wakame entfaltet sich in der Soja-Suppe Miso und Eintöpfen zu bissfest-grünen Blättern. In diese Gerichte kommen auch die struppigen Hijiki-Algen. Wakame und Hijiki sind besonders reich an Kalzium. 10 Gramm dieser Braunalgen enthalten etwa so viel wie ein halbes Glas Milch (0,1 Liter).

Rotalgen

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Nori-Blätter

Die bekannteste Rotalge heißt Nori. Sie kommt meist gewaschen, getrocknet, zu Folien gepresst und geröstet in den Handel. Nori ummantelt Maki-Sushi oder Reissnacks. Aus roten Algen (zu ihnen zählen auch die vor der irischen und schottischen Küste wachsenden Dulse) werden auch Geliermittel wie Agar-Agar oder Carrageen gemacht.

Grünalgen

Eher selten kommen sie als Gemüse auf den Tisch, zum Beispiel als Meersalat oder -kohl. Aus Grünalgen werden oft Verdickungsmittel gemacht.

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