Ein Beamter, der Urkunden fälscht und sich betrügerisch verhält, wird nicht nur bestraft, sondern verliert auch seinen Job. Das hat das Verwaltungsgericht Trier im Fall eines Polizisten entschieden, der falsche Gebührenquittungen ausgestellt und bei Verkehrskontrollen benutzt hatte. Das Geld hatte er eingesteckt. Dem Beamten half es im Prozess nicht, dass er sich bis dahin im Dienst tadellos verhalten hatte. Auch eine psychische Ausnahmesituation wegen Geldsorgen kaufte ihm das Gericht nicht ab (Az. 3 K 101/10.TR.).

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