Tipps

Anpro­bieren. Auch wenn fast alle Anbieter ihre Jeans in amerikanischen Inch­größen auszeichnen, müssen die nicht über­einstimmen. Probieren Sie Jeans deshalb an. Prüfen Sie, ob die Jeans bei Ihnen vorn und hinten gut sitzt, ob die Länge stimmt und nichts einengt. Kalkulieren Sie ruhig ein paar Milli­meter mehr im Bund und in der Länge ein. Minimales Einlaufen (bis zwei Prozent) nach der Wäsche ist normal.

Reklamieren. Sollte die Jeans schon bald nach dem Kauf die Form verlieren, sich Nähte verdrehen, aufreißen oder die Farbe so sehr ausbluten, dass der Charakter verloren geht: Reklamieren Sie. Dann liegt ein Mangel vor, der bereits vor dem Kauf vorhanden war, aber erst danach sicht­bar wird. Lassen Sie sich im Geschäft nicht abwimmeln. Auch für Textilien gilt die Gewähr­leistungs­pflicht. Bei eindeutigen Material­fehlern können Sie Ersatz fordern.

Selber schuld? Wenn Kunden sich im Laden beschweren, ihre Jeans sei nach dem Waschen viel zu eng, zu kurz oder anderweitig beschädigt, hören sie oft „Zu heiß gewaschen, Ihr Fehler“. Das ist Quatsch, sagen Experten. Wir haben nach 30 Wäschen bei 40 Grad auch einen Wasch­gang bei 60 Grad nachgeschoben – und nichts passierte.

Damen­jeans nicht vergleich­bar. Die Test­ergeb­nisse der Herrenmodelle sind auf Damen­jeans des gleichen Typs nicht über­trag­bar. Niemand weiß, ob die Frauen­variante aus demselben Stoff­ballen genäht und auf die gleiche Weise bearbeitet wurde. Das kann nur der Anbieter sagen, wenn er denn Auskunft gibt. Auch Schnitte und Pass­formen unterscheiden sich – außer bei Unisexmodellen.

Form­stabiler und bequemer. Die klassische Jeans besteht aus purem Baumwoll­stoff. Form­stabiler und bequemer sitzt sie, wenn etwas Elast­han dazu­kommt – meist jedenfalls. Sehen Sie aufs Etikett.

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