Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat der Duisburger Niederlassung der Jacob Adelmann AG in Zürich die Anlagevermittlung untersagt. Gleichzeitig hat die Eidgenössische Bankenkommission der Schweiz das Konkursverfahren über die Gesellschaft eröffnet. Sie hat Maßnahmen eingeleitet, um das eingezahlte Anlegergeld zu retten.

Die Bafin hat die Betreiber der deutschen Büros angewiesen, alle Geschäfte rückabzuwickeln. Die Betreiber verfügten nicht über die erforderliche Erlaubnis für solche Geschäfte.

Sie hatten für Kunden zur Vermögensverwaltung ein Konto bei Kreditinstituten in der Schweiz eröffnet. Ein Teil der Kunden hatte der Jacob Adelmann AG eine beschränkte ­Verwaltungsvollmacht für das eingezahlte Geld gegeben. Die Vollmacht erlaubte es der Firma, das Anlegergeld in mündel­sichere Bankschuldverschreibungen zu investieren. Außerdem nahmen die deutschen Büros von 300 Anlegern 1,5 Millionen Euro für ein „Private Placement“ entgegen. Das Geld floss auf ein Schweizer Konto der Firma und sollte in Wertpapieren angelegt werden.

  • Die Jacob Adelmann AG steht auf der Warnliste.

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