Irreführende 1&1-Werbung Meldung

„Unbe­grenzt im Internet surfen. Kostenlos ins deutsche Fest­netz und in alle Handy-Netze telefonieren. Das Samsung Galaxy S für 0 Euro dazu­bestellen.“ Das alles für 29,99 Euro im Monat. So warb 1&1 für seine All-Net-Flat. Doch wer das Angebot buchte, sollte 39,99 Euro im Monat zahlen. Das angeblich kostenlose Smartphone kostete 10 Euro extra im Monat – immerhin 240 Euro mehr bei 24 Monaten Lauf­zeit. Die Wett­bewerbs­zentrale klagte am Land­gericht Koblenz gegen diese irreführende Werbung und bekam recht (Az. DO 1 0586/11, noch nicht rechts­kräftig). Die Richter befanden, die Werbung vermittle den Eindruck, der Kunde bekäme zur Flatrate für 29,99 Euro das Smartphone kostenlos dazu. 1&1 muss solche Werbung künftig unterlassen. Als irreführend bezeichneten die Richter auch die Angabe „unbe­grenzt im Internet surfen“. Tatsäch­lich drosselt 1&1 die Geschwindig­keit bei Über­schreiten des Daten­volumens von 500 Megabyte im Monat auf 64 Kilobit pro Sekunde.

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