Irak-Connection Meldung

E-Mails aus der Wüste sind die neueste Masche von Abzockern im Stil der Nigeria-Connection.

Die altbekannte Nigeria-Connection versucht jetzt im arabischen Gewand Menschen abzuzocken. Ahmed Tafis-Asis, angeblich Sohn des ehemals stellvertretenden irakischen Ministerpräsidenten, verschickt zurzeit Hunderte von E-Mails. Darin bittet er die Angeschriebenen um die Mithilfe beim Transfer des väterlichen Vermögens ins Ausland, um es vor den Amerikanern zu retten. Der Angeschriebene soll ein Konto eröffnen, auf das Tafis-Asis das Vermögen überweisen will, und bekäme dafür einen Anteil. Das Bundeskriminalamt warnt, dass vor der Transaktion noch Provisions- oder Verwaltungsgebühren fällig werden. Hat das Opfer gezahlt, ist das Geld weg. Den versprochenen Anteil gibt es nie.

Seit rund 15 Jahren existiert diese Masche. Inzwischen kommen die E-Mails auch aus Kanada oder Europa, sagt das BKA. Es gibt Fälle, wo Opfer nach Afrika gelockt und dort mit Gewalt zu weiteren Zahlungen gezwungen wurden.

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