Die Zahl der Fondsshops, in denen Anleger nach gründlicher Beratung und umfassender Information Investmentfonds unterschiedlicher Anbieter kaufen können, nimmt weiter zu.

Neben Kompetenz und Erfahrung locken die Fondsberater und -vermittler insbesondere mit ihrer Unabhängigkeit. Doch häufig, so warnen Experten, ist es damit nicht weit her, weil die Fondsberater Vertriebs- und Bestandsprovisionen von den Investmentgesellschaften erhalten. Manche Fondsshops kassieren gar doppelt und lassen sich zusätzlich noch ein Beratungshonorar vom Anleger zahlen.

Als Qualitätssiegel für unabhängige Fondsberater ist die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Investmentberater (BVDI) anzusehen. Denn vor der Aufnahme in den Verband müssen die Berater ihre Qualifikation nachweisen. Eine Mitgliederliste gibt es im Internet unter www.bvdi-ev.de oder unter Telefon 0 40/54 54 52. Auf keinen Fall sollten sich Anleger bei Fondsshops auf Vermögensverwaltungsverträge einlassen. Auch fondsfremde Produkte wie Versicherungen oder Bausparverträge sollten sich Anleger nicht aufschwatzen lassen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 41 Nutzer finden das hilfreich.