"Pepsi aus dem Coca-Cola-Automaten" präsentiert künftig die Hypovereinsbank ihren Kunden. Mit diesem Vergleich präsentierte die Bank ihren Einstieg in den Vertrieb von Fremdfonds. Bisher hatte sich die Nummer 2 unter Deutschlands privaten Banken ebenso wie andere Kreditinstitute auf den Verkauf von Investmentfonds des eigenen Hauses konzentriert. Die Münchner Bank verwaltet nach eigenen Angaben in den Depots ihrer Kunden ein Fondsvolumen von 21 Milliarden Euro, davon mehr als zwei Drittel in Fonds der Tochtergesellschaft Activest. Künftig wollen die Hypovereinsbanker verstärkt auch Fonds der Konkurrenz verkaufen, wenn diese mehr Rendite für den Anleger versprechen. Nur die besten und ertragsstärksten Fonds sollen den Kunden angeboten werden. Zu den Vertriebspartnern der Bank gehören unter anderem DWS (Deutsche Bank), ADIG (Commerzbank), ABN Amro, Fidelity, Fleming und UBS. Investmentanteile der großen Mitbewerber aus dem Sparkassen- oder Volksbankenbereich jedoch gehören auch weiterhin nicht zum Programm der Hypovereinsbank.

Eine positive Zwischenbilanz mit ihrem Fremdfondsangebot unter dem Namen CitiChoice zog inzwischen die Citibank. Das Fondsvolumen stieg dort von April bis August um 31,4 Prozent.

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