Rücklagen, die eindeutig der privaten Altersvorsorge dienen wie zum Beispiel Lebensversicherungen, dürfen nicht in die Berechnung der Arbeitslosenhilfe einfließen. Dazu gehören auch Altersvorsorge-Sparpläne mit den so genannten AS-Fonds, wenn der Vertrag ab dem 60. Lebensjahr endet. Dies hat die Bundesanstalt für Arbeit entschieden.

Das Altersvorsorge-Sondervermögen (AS) ist eine besondere Form der Investmentfonds, für die der Staat strenge Anlageregeln vorgegeben hat. So darf der Aktienanteil nur zwischen 21 und 75 Prozent liegen, risikoreiche Anlagen wie Optionen oder Futures sind tabu.

Bevor Arbeitsämter Arbeitslosenhilfe gewähren, prüfen sie die Vermögensverhältnisse. Übersteigt das bare Vermögen ­ je nach Lebensalter und Familienstand ­ gewisse Beträge, wird die Arbeitslosenhilfe entsprechend gekürzt oder gar nicht gezahlt.

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