Investmentclubs Meldung

Investmentclubs erleichtern Kleinsparern die ersten Schritte aufs glatte Börsenparkett: Privatleute kaufen gemeinsam Aktien ­ ähnlich wie bei Fonds, nur dass hier sie selbst und nicht Profis das Geld managen. Meist trifft man sich monatlich, diskutiert Anlagechancen und entscheidet mehrheitlich. Club-Vorteile: Risiken lassen sich streuen, die Transaktionskosten sind geringer als bei Einzelaufträgen, Neulinge können vom Wissen erfahrener Mitglieder profitieren. Als Neueinsteiger bestehende Clubs zu finden, ist fast unmöglich, denn es gibt keine zentrale Registrierung. "Außerdem sind solche Gruppen an unerfahrenen Neulingen nicht interessiert", erklärt Renate Feller von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Wenn per Zeitungsinserat Einsteiger gesucht werden, ist auch deshalb Vorsicht geboten, weil sich mitunter dubiose Anlagehaie als "Club" tarnen. Besser, Sie fragen Ihre Bank, denn viele Geldinstitute betreuen Investmentclubs.

Tipp: Wer selber einen gründen will, kann beim DSW für 10 Mark einen Leitfaden bestellen (Postfach 14 02 43, 40072 Düsseldorf).

Dieser Artikel ist hilfreich. 111 Nutzer finden das hilfreich.