Check­liste: Ist der Club seriös?

Manche Finanz­vermittler tarnen sich mit dem Deck­mantel eines Investment­clubs, um unerfahrenen Klein­anlegern Anlage­verträge zu verkaufen. Interes­senten sollten einen Investment­club prüfen, ehe sie Mitglied werden. Dann wissen sie auch, ob der Club zu ihnen passt.

  • Kennen­lernen. Bevor Sie in einem Investment­club Mitglied werden, sollten Sie zunächst an mehreren Sitzungen teilnehmen. In einem seriösen Club ist das unver­bindlich möglich – teil­weise ist es sogar Voraus­setzung, um aufgenommen zu werden. Für eine erfolg­reiche Anla­gestrategie ist es schließ­lich nicht nur wichtig, dass die Mitglieder ähnliche Ziele verfolgen, sondern auch, dass Risiko- und Einsatz­bereitschaft über­einstimmen.
  • Mitreden. Klären Sie, wie weit Sie an der Auswahl der gemein­samen Geld­anlagen beteiligt sind. In manchen Clubs hängt das Mitbestimmungs­recht von der Zahl der Depot­anteile ab. Bei anderen hat jedes Mitglied das gleiche Vorschlags- und Abstimmungs­recht. In vielen Clubs über­nehmen die Mitglieder auch ehren­amtliche Aufgaben. Je mehr Sie sich einbringen können, umso besser.
  • Investieren. Legen Sie nur Geld an, dass Ihnen zur freien Verfügung steht. Achten Sie darauf, ob Sie beim Club Ihrer Wahl auch kleine Anla­gebeträge investieren können. Für eine Mitgliedschaft liegt der Einsatz häufig zwischen 50 und 200 Euro monatlich.
  • Absichern. Um der Gefahr zu entgehen, dass sich der Club verzockt, sollte das Depot breit gefächert werden und unterschiedliche Anbieter und Anla­gearten berück­sichtigen. Erkundigen Sie sich, wer im Notfall – bei einem plötzlichen Kurs­sturz – über Verkäufe entscheidet und an wen Sie sich in einem solchen Fall wenden können.

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