Die Investitionszulagen für Vermieter von Altbauten in den neuen Bundesländern und dem früheren Ostberlin laufen aus. Investoren bekommen sie nur noch für Baumaßnahmen, die sie bis Ende 2004 abschließen.

Die Förderung gibt es einerseits für Erhaltungsarbeiten wie die Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes (Dach, Fenster, Fassade) oder der Wohnung (Fußboden, Bad). Andererseits können Vermieter sie für nachträgliche Herstellungsarbeiten wie den Einbau von Bädern oder für Um-, Aus- und ­Anbauten beantragen.

Das Finanzamt erkennt zum Beispiel für eine 100 Quadratmeter große Wohnung mit Baujahr 1980 Baukosten bis 61 400 Euro an. Nach Abzug einer Selbstbeteiligung von 5 000 Euro sind es 56 400. 15 Prozent davon gibt es als Zulage ­ also maximal 8 460 Euro.

Vermieter können die Arbeiten selbst veranlassen oder beim Kauf der Immobilie mitbezahlen. Übernimmt der Verkäufer die Arbeiten, dürfen sie erst nach Abschluss des Kaufvertrages beginnen.

Tipp: Alles Wichtige zur Förderung steht im Bundessteuerblatt 2003 Teil I, S. 218, das es in vielen Gemeinde- und Hochschulbibliotheken gibt.

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